Startseite Leonberg und Umgebung Leonberg und Eltingen in alten Ansichten - Teil 3

Leonberg und Eltingen in alten Ansichten - Teil 3

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Detailansichten rund um den Marktplatz und vom Engelberg

Weitere Informationen erhalten Sie beim Anklicken der durch Unterstreichung gekennzeichneten Links.


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Für den Gruss an die Lieben daheim sind Ansichtskarten sehr beliebt, Erlauben sie doch, einen oder mehrere Blicke in die besuchte Stadt zu werfen. Zum Einstimmen hier ein paar Beispiele.

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Auf den beiden Ansichtskarten oben und unten ist unübersehbar eine grosse Schnecke zu erkennen. Wer die Legende nicht kennt, findet hier die Aufklärung. Wieder einmal ist uns Eugen Wendels Heimatbuch von 1949 die willkommene Quelle, obwohl auch andere Autoren von dieser Begebenheit berichtet haben. Gewisse Kenntnisse der schwäbischen Sprache sind zumindest nicht hinderlich.

Die Geschichte vom "Leonberger Schnock" [Schnecken]

Es hat einer schon oft Schaden angerichtet, und wenn man ihn hernach fragt: "Warum hast Du das denn getan?" so beginnt er seine Entschuldigung mit den Worten: "I han gemeint ..." Damit ist dann nichts mehr gutzumachen. Darum sei allen Hitzköpfen zu Nutz und Frommen die Geschichte vom "Leonberger Schnock" erzählt:

Es gingen einmal zwei Männer auf die Burghalde, um ihren Weinberg zu hacken. Der eine hatte in seinem Schuh ein Loch und sein grosser Zehen schaute daraus hervor. Als sie ein Weilchen gehackt hatten, sagte der eine: "vor meim Schua leit a Schnock. Soll en liega lau oder soll en ztaut schla? An dem Ziefer isch net viel he." Er schlug drauf. Und wie hatte er sich getäuscht! Er tat einen gewaltigen Schrei, denn er hatte sich den grossen Zehen vollkommen vom Fuss gehauen. Die Schnecke ist seitdem das Wahrzeichen des Städleins geworden, als welches sie eine grosse Weisheit zu verwalten hat.

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Wir wollen im Folgenden aber genauere Einblicke ermöglichen.


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Um 1890. Die drei Häuser am Marktplatz unterhalb des Rathauses fallen 1895 dem grossen Brand zum Opfer.

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"Bis auf die Grundmauern abgebrannt".

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1895: Bis auf das Rathaus konnte kein Gebäude in dem Areal Marktplatz/Schloss-/Zwerch-/Klosterstrasse gerettet werden. Katastrophentourismus gab es auch schon im 19. Jahrhundert, wie die hier sichtbaren Schaulustigen beweisen.


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Um 1890: Die Löwenapotheke oberhalb des Rathauses besteht aus diesen beiden Gebäuden.

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1895: Die Chemikalien in der Löwenapotheke dürften sich als wirkungsvolle Brandbeschleuniger erwiesen haben.

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Ob fotografiert oder gezeichnet, der Eindruck ist beklemmend. Rechts oben die Trümmer der Apotheke, rechts unten das Haus, von dem der Grossbrand ausging.

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Um 1900

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1905

In Bildmitte ist hinter dem Marktbrunnen der Stromverteilermast zu erkennen.

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1924

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Um 1925

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1928

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Um 1930

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1929 Eröffnung der Omnibus-Linie nach Stuttgart.

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1938

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1949

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Sonntagskonzert 1950.

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1952

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Ganz links das "Geschäft der Hausfrau".

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1957

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1959

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1960

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1961

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1963

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1967

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1972

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1974

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Löwen-Apotheke 1977.

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1985

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2010


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Um 1900

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1911 - Leonberg ist ans Elektrizitätsnetz angeschlossen. Den Verteilermast haben stolz mitten auf den Marktplatz gestellt.

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Um 1932

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Adler-Apotheke am oberen Marktplatz.

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Das linke Haus Marktplatz 28 trug früher den Namen "Erkerhäusle" und soll auf einer Steinkonsole ein Figur getragen haben. Daneben im Haus Marktplatz 26 war viele Jahre das Schuhgeschäft Schmauder untergebracht. Hier war einst eine Bäckerei Nast beheimatet.  Mit der Tochter Luise des Bäckers hatte der Dichter Friedrich Hölderlin mindestens zwei Jahre lang ein Verhältnis, daher auch die gelegentliche Bezeichnung "Hölderlinhaus".

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Lebensmittel Bruckmann.

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Blick durch den Torbogen des Gasthauses Krone 1933.

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Gasthaus Schwanen, später Metzgerei Abele.

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Haus Marktplatz 10, später Textilhaus Zerweck.

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1952

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Was hat der Retuscheur beim Colorieren dieser Ansichtskarte vergessen: Richtig, die Ziegel auf dem Rathausdach sind rot.

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Echte Farbfotografie steht hinten stolz auf der Karte.

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Unsere reizende Maid auf der NSU Lambretta ist auf Müller's Stadtverkehr nicht mehr angewiesen.

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1959

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1962

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Ständchen des Jugendchors. ob der Wäppner auf dem Marktbrunnen mitsingt, ist nicht überliefert.

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Leonbergs neueste Errungenschaft sind Parkuhren.

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1968

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2010


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"Remonte in Leonberg" lautet der Titel dieser Lithographie aus dem Jahr 1857. Aber es fällt schwer, die Gebäude zu identifizieren. Möglicherweise befinden wir uns am Törlensweg.

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Zum traditionellen Pferdemarkt ist eine stattliche Anzahl Huftiere vertreten.

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Einige Blicke in die den Marktplatz umgebenden Strassen.

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Das untere Ende der Schmalzstrasse.

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Beschaulicher Alltag in den späten 1930er Jahren.

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Drei Wäschezuber herausgestellt und mit Wasser gefüllt, fertig ist das Spassbad.

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Gemütlicher Plausch in der Abendsonne.



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Blick über die Schmalzstrasse zur Stadtkirche.

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1954

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Blick von Haus Schmalzstrasse 9 auf die Stadtkirche etwa 1960.

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Der obere Teil der Schmalzstrasse. Der Turm links ist Teil des ehemaligen Augustinerklosters.

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Diese Ansicht aus höherer Ebene hat ein Künstler mit den Initialen S.M. signiert.

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Blick in Richtung Graf-Ulrich-Strasse.

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Die Metzgerei oben in der Schmalzstrasse ist eine alteingesessene Institution mit unterschiedlichen Besitzern: Schäfer, Ruff, Gärttner, Ruff.

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"Keiner soll hungern, keiner soll frieren" lautete das Motto des Winterhilfswerks.


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Früher noch Schmalzgasse genannt, wird dieses Ensemble von Gebäuden gelegentlich auch als Malerwinkel bezeichnet.

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Die Metzgerei Ruff hat diesen Wertschein über eine Reichsmark 1944 angenommen und dafür Lebensmittel geliefert.


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Etwas weiter oben steht der historische Schwarze Adler, seit 1895 im Besitz der Bammesbergers, wie das Schild verkündet. In den 1930er-Jahren wirkt das Gebäude etwas verwahrlost, der Putz bröckelt, Ziegel fehlen auf dem Dach. Im Laden unten rechts bei Th. Röckle gibt es Obst, Gemüse und Blumen.

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Historischer Aufmarsch anlässlich der 700-Jahres-Feier im Jahr 1949.

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In neuem Glanz Ende der 1960er Jahre.

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2010


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Etwas später präsentiert sich das Gebäude des Schwarzen Adlers wieder in ansehnlichem Zustand, das Fachwerk ist aber noch nicht frei gelegt worden.

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Der Inbegriff schwäbischer Gemütlichkeit: die Bauernstube im 1. Obergeschoss.

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Hinterhof-Idylle in der Hinteren Strasse etwa 1910.

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Detailansicht der Scheunentore.

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1992



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Interessante Scheunen-Architektur aus der Renaissance-Zeit.

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Um 1962.

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2010


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Zwei Mal Blick von der Oberen Marktstrasse, heute Graf-Ulrich-Strasse auf die alte "Sonne". Das Bild oben dürfte um 1900 entstanden sein, die Ansicht unten stammt aus den späten 1920er-Jahren.

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An der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung steht die Weinstube Lauffer, heute Gasthaus Sonne.

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Die Sonnenkreuzung mit dem neuen Gebäude der Kreissparkasse im Vordergrund. An der Stuttgarter Strasse das imposante Gasthaus Sonne. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite ist rechts bereits der Neubau der Sonne zu erkennen.

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1985 sind die alten Gebäude des Gasthauses Sonne längst verschwunden.


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Original-Bildunterschrift: "Jagdzimmer", Gasthaus zur "Sonne", Leonberg. Telefon 8

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Die Weinstube Lauffer etwa 1930 von der Stuttgarter Strasse her gesehen.

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Das neue Hotel Sonne.

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Ansicht von der Feuerbacher (früher Ditzinger) Strasse auf die alte Sonne.

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Auch Leonberg hat seine Architekten-Denkmale, Namen fallen unter die Geheimhaltung.

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Entgegen gesetzte Blickrichtung.

Winterliche Szene von 1938.

18 Jahre später: Feinkost Burkhardt mit neuem Eingangsbereich (jetzt Schlecker), darunter Otto Wendel Haushaltswaren (jetzt Ziegler), unten Friedrich Schmauder Kolonialwaren (jetzt Albert Blumen).


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Der hat sich wohl verfahren auf dem Weg zur Solitude-Rennstrecke. Damals waren für Jungs Lederhosen die zünftige und unempfindliche Bekleidung. Mit den Amerikanern kamen die Jeans ...

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Gegen den Boliden oben können die Jungs von der Schmalzstrasse locker dagegen halten, hat doch Papa liebevoll den "Silberblitz I" in Stromlinienform gedengelt. Lediglich mit den Bremsen hapert es noch etwas, denn zum Anfahren am Berg ist die hier gezeigt "Wadenbremse" erforderlich. Und die Boxen-Girls stehen auch schon da!

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2010


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Ein Blick zum Bildstöckle. Die grossen Mietshäuser wurden Mitte der 1930er-Jahre vom Bau- und Sparverein Kornwestheim eGmbH gebaut, und alle stehen heute noch. Oben sehen wir die Stuttgarter Strasse mit dem Abzweig "Am Bierkeller". Quer durch die Bildmitte verläuft die Obere Burghalde. Das letzte Haus links oben steht im Wengert.


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1954: Vorn rechts verläuft die Goethestrasse nach unten, links der Untere Schützenrain, darüber die Gebäude im Oberen Schützenrain und in der Rilkestrasse.

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Ein kurzer Abstecher in den Oberen Schützenrain, wir sind im Jahr 1955.

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Blick vom Oberen Schützenrain in Richtung Höfingen 1973.

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Hier wohnte einst der Landrat Jetter im früheren Weinbergweg. Das Gebäude hat für "verdichtete Bebauung" Platz gemacht.

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Die gleiche Stelle etwa 30 Jahre später. Das wohl markanteste Bauwerk im Wengert ist erst 1949 entstanden und hat bis heute völlig unbeschadet überlebt.

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Ein Blick vom alten Golfplatz auf den Engelberg etwa 1960, rechts verläuft die Stuttgarter Strasse.


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Nochmals im Oberen Schützenrain.

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Blick nach Höfingen 2010.

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1948: Der kleine Framo-Lkw steht an der Einmündung der damals noch unbefestigten Wege "Im Steinbergle" und "Weinbergweg" (seit 1973 "Im Wengert").

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Um 1960. Im Wengert ist noch ein unbefestigter Weg. Zur Autobahn hin wird noch Wein angebaut, am Hang stehen nur ein paar Wengerterhäuschen.

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Die Ostseite des Engelbergs von der Kreuzung Interer Bergweg/Im Wengert etwa 1960.


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Als in Leonberg noch Golf gespielt wurde ...

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Das selbe Areal aus süd-westlicher Ansicht.


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Ansicht aus Süd-Ost von 1988: Zwischen Stuttgarter Strasse und der Autobahn liegen August-Lämmle-Weg, Kirschenweg und Krähwinkelweg.


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Etwa 1940: Das Haus links liegt an der östlichen Seite der Stuttgarter Strasse, das Haus in der Mitte wurde auf der gegenüberliegenden Strassenseite erbaut.

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Kameraschwenk noch etwas weiter nach rechts

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Ansicht von der Strasse in östlicher Richtung.


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Kameraschwenk etwas nach rechts. Der östliche Berghang unter dem Engelbergturm ist noch völlig frei von Gebäuden.

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Hier noch eine ähnliche Ansicht von etwa 1970.

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Etwa 1953: Wir blicken vom oberen Ostahang des Engelbergs in Richtung Autobahn. Die drei Häuser im Vordergrund sind alle noch fast unverändert erhalten.


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Es ist Juni 1956 - Kinderfest. Die lieben Kleinen treten im Festzug als Hagebutten auf. Wir stehen in der Stuttgarter Strasse kurz vor dem Abzweig Schlangenweg zur Engelbergwiese. Im Hintergrund liegt Ditzingen.

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Kinderfest am Engelberg.

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Nicht weit entfernt liegen die Leonberger Tennisplätze ...


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Die Festwiese am Engelberg.

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In der Blockhauswirtschaft von G. Mundinger sass man schon in den 1930er-Jahren.

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... und der Kinderspielplatz. Aber wo sind die Kinder?


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Blick von Norden: 1928 als Wasserreservoir gebaut, thront der Engelbergturm als Wahrzeichen über Leonberg. Im Vordergrund der "kleine" Engelbergturm.

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Anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Leonberg ist der kleine Engelbergturm Thema eines Wagens für den Festzug.

Die nachfolgende Beschreibung des "kleinen" Engelbrgturms stammt aus dem 1949 von Eugen Wendel herausgegebenen Leonberg-Heimatbuch:

In dem imposanten Festzuge, der zur 700-Jahr-Feier [im Jahr 1949, der Chronist] der Stadt Leonberg aufgestellt worden war, konnte man einen von Hilde Lorenz entworfenen Festwagen sehen, der unseren alten Engelbergturm zeigte. Er hat allgemein erfreut - ein Zeichen, welche Liebe der Bürger der Stadt dem alten Bauwerk entgegenbringt. Wie um das Hauerloch, spinnt sich auch um den Engelbergturm der Zauber jugendlichen Erlebens. Sage und Geschichte tun das Ihrige, um das Interesse an dem Turm zu beleben.

Man hat früher schon von einem Römerturm sprechen hören. Die Römer, die ja wohl in unserer Gegend hausten, haben aber den Turm nicht erbaut. Sie legten die Strasse von Pforzheim nach Cannstatt an und hatten kein Interesse am Engelberg, der zu ihrer Zeit wohl einer undurchdringlichen Wildnis glich.

Als die Franken nach der Schlacht  bei Zülpich 496 die Schwaben bis zum St. Gotthard drängten, wurde die Stammesgruppe vom Donon über die Hornisgrinde, Engelberg, Hesselberg bis zum Ipf festgelegt. Wurden auf diesen Bergen Feuer als Alarmzeichen entfacht, so konnte damit der Stamm auf Kriegsgefahr aufmerksam gemacht werden. Dass damals der Engelberg als Beobachtungsposten Bedeutung hatte, darf vermutet werden. Der Turm wurde wohl um 1300 erbaut als ein Vorposten für das Obertor. Der Turmwächter auf dem oberen Tor konnte in östlicher Richtung wegen des Berges nicht in die Weite sehen. So ergab sich die Notwendigkeit, einen Posten auf dem Berg aufzustellen und ihm wurde der Turm wohl erbaut. Er ist also als ein Vorwerk der Stadtbefestigung zu sehen.

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 Die Engelberg-Gaststätte bietet sich für eine Rast an - schon damals mit Freiterasse.


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Und wenn man die richtige Abkürzung kennt, ist man auch zu Fuss gleich wieder in der Stadt: Von der Engelbergwiese führt links oben ein Weg zur Oberen Burghalde und gleich weiter die Treppen hinunter zum Bierkeller und in die Stuttgarter Strasse zur Sonnenkreuzung. (Aufnahme von 1945.)


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Schönes Beispiel eines herrschaftlichen Hauses aus der Gründerzeit in der Stuttgarter Strasse.

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Die Sonnenkreuzung um 1890. Vor dem Gasthaus Sonne parken noch Kutschen.

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Um 1930.


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Um 1910. Der Gehweg ist erheblich verbreitert worden, aber das Federvieh marschiert unbekümmert mitten auf der Stuttgarter Strasse.

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Die gleiche Ansicht auf die Sonnenkreuzung etwa 1955. Jetzt parkt hier eine Benzinkutsche Marke DKW. Rechts das Gebäude der Leonberger Kreiszeitung.


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Die alte Wirtschaft zum Schweizerhaus in der ehemaligen Ditzinger, heute Feuerbacher  Strasse.

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Das Hotel Schweizer Hof von der Talseite gesehen.

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1985 hat sich die Bebauung im vorderen Teil der Feuerbacher Strasse erheblich gewandelt. Ganz links der Schweizer Hof, in Bildmitte die blau-grauen Gebäude der Brillenfabrik SBF.

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Anfang der 1960er Jahre: Quer durch das Bild verläuft die damals noch so genannte Ditzinger Strasse. Nachdem das landwirtschaftliche Anwesen abgebrannt war, wurde der neue Schweizer Hof als moderner Flachdachbau direkt am Hang erstellt (links unten). Längst Geschichte ist die Süddeutsche Brillenfabrik, deren Gebäude wir links oben erkennen. Rechts auf dem Bild sieht man neben dem kleinen Flachdachgebäude das ins Tal führende Müllergässle.

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Weitere Ansichten vom Schweizer Hof.





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Gleich zu Beginn der Heinrich-Längerer-Strasse steht dieses Gebäude heute noch.

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Vermutlich das erste Haus Philadelphia in der Heinrich-Längerer-Strasse. Es war von 1930 bis 1934 Firmensitz der Leonberger Bausparkasse, die damals noch den Namen CCN trug.

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In Bildmitte die Wanderarbeiterstätte in der heutigen Strohgäustrasse wurde später als evangelisches Altersheim genutzt. Rechts davon die Jahnturnhalle.

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2010: Blick von der Strohgäustrasse in Richtung Höfingen.


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Es kommen noch weitere hinzu im Verlauf der Heinrich-Längerer-Strasse.

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Blick über die Haldensiedlung in Richtung Höfinger Tal.

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2010: Hier schauen wir direkt in Richtung Westen.


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Im oberen Bereich der Grabenstrasse ist kaum ein Gebäude erhalten geblieben. Ziemlich in Bildmitte die alte Kreissparkasse.


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Ein typischer Vertreter aus den 1960er-Jahren ist der Neubau der Kreissparkasse.


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Die Grabenstrasse etwa 1900.

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Der Gasthof zum Waldhorn in der Grabenstrasse oberhalb des Hirschplatzes. Im Gegensatz zu den höher gelegenen Häusern hat dieses Gebäude die Zeitläufe überstanden.

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Um 1920.


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Etwa 1900: Hellers Seifenladen in der Mitte der Grabenstrasse.

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Ansicht von etwa 1910.

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 Ansicht von etwa 1985.


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Das Gebäude Grabenstrasse 4 um 1900. Im Gasthaus zum Lamm Post ist auch die Poststation untergebracht.

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Das Postamt ist mittlerweile in ein eigenes Gebäude umgezogen (rechts) unten an der Ecke Graben-/Seestrasse. Später ist hier die Stadtbücherei untergebracht. In den 1970ern ist das Bauwerk der Spitzhacke zum Opfer gefallen. Im Gebäude darüber ist kein Gasthof mehr, im Erdgeschoss hat jetzt die Gewerbebank Leonberg ihren Sitz.


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Ende der 1940er Jahre verkündet ein neues Schild, dass hier der Sitz der Volksbank ist.

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Hier hat eine grundlegende Veränderung stattgefunden. Beim Vergleich mit dem Bild links wird erkennbar, dass die Verbindung zum rechtws gelegenen Gebäude unterbrochen ist. Die Dachkonstruktion ist völlig neu, Turm und Fenster wurden erheblich verändert.


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Der Anlass für diesen Festzug 1965 ist nicht mehr bekannt, er passiert vom Marktplatz kommend die Kreuzung "Gläsernes Eck".

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Um 1910 ist das Gebäude renoviert, im Erdgeschoss befindet sich das Gasthaus zum Hirsch von W. Adam.

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Der Kreuzungsbereich in den 1960ern ...

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... und in den 1980ern.


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Dieses Gebäude an der Ecke See-/Bahnhofstrasse hat sein Aussehen im unteren Bereich erheblich verändert. Eine durchgehende Schaufensterfront zur Seestrasse und zwei Schaufenster zur Bahnhofstrasse gaben der Strassenkreuzung den bezeichnenden Namen "Gläsernes Eck".

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Hoppla - heute dürfen nur noch Omnibusse von der Bahnhofstrasse in Richtung Grabenstrasse oder Seestrasse einfahren. Anfahren am Berg hat hier früher manchen Fahrschüler in Schweiss gebracht. Und der Fahrer dieses "himmelstürmenden Autos" - wie es damals in der Zeitungsnotiz hiess - hat wohl die nach hinten weit überstehenden Kanthölzer beim Anfahren nicht bedacht.

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Frisches Gemüse gab es am Hirschbrunnen beim Gärtner Baum.


Teil 3 wird laufend ergänzt, bitte beachten Sie unsere Rubrik "Letzte Änderungen" auf der Startseite. Und besuchen Sie uns bald wieder.


Im Lauf der Zeit haben wir so viele Detailansichten erhalten, dass wir den Beitrag dreiteilen mussten. Wir laden Sie ein zum Teil 4.

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