Handel, Handwerk, Industrie in Leonberg und Eltingen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Anklicken der durch Unterstreichung gekennzeichneten Links.
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Wir nutzen die Gelegenheit, einen Blick in die Druckerei zu werfen. | Unser Rundgang beginnt im Zentrum von Leonberg. Wir zitieren aus zwei Quellen: Lindenbergersche Buchdruckerei (Inhaber Willy Reichert). Stellt verschiedene Fachzeitschriften her, brachte das Festbuch heraus (zur 700-Jahr-Feier Leonbergs), druckt das Amtsblatt und seit 1949 die Leonberger Kreiszeitung. Aus "Leonberg - ein Heimatbuch" von Eugen Wendel 1949 Leonberger Kreiszeitung, Lindenbergersche Buchdruckerei, Leonberg. Aus dem Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964 | |
Leider hat die Kreissparkasse Böblingen, zu der die Leonberger Zweigstelle heute gehört, in ihrem Internet-Auftritt keinen Raum für etwas Geschichte. Das Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964 hilft weiter.
Ein Werbe-Stempelmotiv der Oberamtssparkasse von 1932. Durch das württembergische Sparkassengesetz vom März 1932 wurde auch die Oberamtssparkasse Leonberg, die ein halbes Jahrhundert eine rechtlich unselbstständige Einrichtung der Amtskörperschaft Leonberg war, ein selbstständiges Institut mit eigener Rechtsfähigkeit. Im Jahre 1934 wurden die Amtskörperschaften in Kreisverbände umgewandelt; die Oberamtssparkasse erhielt nunmehr den Namen "Kreissparkasse". Nach dem zweiten Weltkrieg ergriff der grosszügige Wiederaufbau den Kreis Leonberg in besonders starkem Masse, an dem die Kreissparkasse durch Gewährung von Krediten und Darlehen einen bedeutenden Anteil geleistet hat.
Die Werbeaussage ist gleich geblieben, die Gestaltung der Zeit angepasst. |
So sah es Ende der 1950er-Jahre aus. Im Hintergrund ist das Verlagsgebäude der Leonberger Kreiszeitung zu sehen. Auf dem Parkplatz der Kreissparkasse steht der Traum vieler Frauen: Ein VW Karmann-Ghia Coupé.
Auch auf dieser Luftaufnahme sind neue Kreissparkasse und alte Sonne zu erkennen.
Mit dem Neubau entand ein Brunnengebilde aus Beton, das bei den Leonbergern für viel Diskussion sorgte. Das "Kunstwerk" verschwand bei späteren Baumassnahmen.
Wir sind in den 70ern angelangt. Die modebewusste Frau trägt Schlaghosen und Schuhe mit Plateausohlen. | |
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Aus dem Osten Deutschlands vertrieben gründet Paul Krystufek Ende der 1940er Jahre oberhalb der Feuerbacher Strasse die Süddeutsche Brillenfabrik - kurz: SBF (die blau-grauen Gebäude links im Bild von etwa 1985).
Brillenfassungen und Bügel im Stil der 1950er-Jahre.
Ein SBF-Brillenmodell aus den 1960er-Jahren. |
Die Brillenfabrik ist Geschichte, dieses Musterbuch hat überlebt.
Noblesse oblige, wir sind im Wirtschaftswunder angekommen: Goldbestickter weisser Stander SBF am roten Mercedes 300 des Fabrikbesitzers. | |
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Viele Umzüge charakterisieren die Geschichte der Volksbank Leonberg. 1954 hat sie endlich eine eigene Geschäftsstelle in der oberen Bahnhofstrasse. Zwar hat die Volksbank anlässlich ihres 100- beziehungsweise 125-jährigen Bestehens jeweils einen Jubiläumsband herausgebracht, aber im Internet-Auftritt der Bank findet die Vergangenheit nicht statt. Wir zitieren daher aus dem Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964. |
Die Schalterhalle der Volksbank von 1954. Volksbank Leonberg eGmbH, | |
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Die Süddeutsche Schuhfabrik Käumlen & Krauss an der Ecke Eltinger Strasse/Steinstrasse. Hier hat sich nur wenig verändert. |
Rechnung der Süddeutschen Schuhfabrik vom 17. April 1918: | |
| Eine Ansicht der Gärtnerei Dilger wenige Jahre vor der Umsiedlung in Richtung Gebersheim. Die Bausparkasse benötigte das Gelände für Parkplätze. Nur der Verkaufspavillon rechts blieb bis heute erhalten. | |
Bescheidene Anfänge: In diesem Gebäude Ecke Steinstrasse/Elsässer Strasse waren 1929 die Geschäfträume der späteren Leonberger Bausparkasse untergebracht.
Bereits 1930 wurden die Räumlichkeiten in der ehemaligen Silberbergstrasse, heute Heinrich-Längerer-Strasse, bezogen.
Das 1934 fertig gestellte Verwaltungsgebäude.
Werbung im Stil der späten 1930er Jahre.
Das lustige Heimsparer-Spiel der Leonberger Bausparkasse aus den späten 1930er-Jahren.
Druckschriften von 1939.
1953 entstand in westlicher Richtung ein Neubau im gleichen Architektur-Stil.
Eine mobile Erinnerung an die "Leobau": Das spektakuläre Werbefahrzeug aus dem Jahr 1955.
Der Leonberger Jugendchor hat sich 1963 vor dem Verwaltungsgebäude zu einem Ständchen eingefunden.
Das Areal zwischen Lindenstrasse und Bahnhofstrasse etwa 1962. Noch steht das Verwaltungsgebäude aus den 1930er-Jahren, jedoch um einen kleinen Anbau rechts erweitert. Dahinter ein Erweiterungsbau und das kleine Hochhaus, das sich 2009 zum Schrecken des Sprengmeisters seiner Zerstörung widersetzt hatte. Im Hintergrund an der Bahnhofstrasse eine seltene Rückansicht des Postamts.
Ende der 1950er-Jahre: Nicht nur die LeoBau ist grösser geworden, auch das Werbefahrzeug ist dem Wachstum angepasst worden.
Kreuzung Bahnhof-/Lindenstrasse: Links die alte Post, das Haus "Rosengarten", ganz vorn Polster-Bendel. Das Gelände der Leonberger Bausparkasse hat die maximale Bebauung erreicht.
Eine Ansicht von 1985.
1994
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Keimzelle für die Bausparkasse war die CCN, hier ein ganz frühes Emailschild.
Die Bauarbeiten für das Verwaltungsgebäude in der Lindenstrasse haben gerade begonnen. Landwirt und Gelegenheits-Fuhrunternehmer Otto Josenhans vom Schweizerhaus mit seinem Sohn Gustav (auf dem Wagen) liefert Material mit Pferd und Wagen an. An der Baustelle verfügt man bereits über eine moderne Betonmischmaschine.
Blick über die Lindenstrasse.
Aus dem Jahr 1942: Schon mit 30,- RM im Monat ersparen Sie ein Eigenheim im Werte von 12.000,- RM. Die abgebildeten Häuser liegen allerdings in einer etwas höheren Preisklasse.
Ein Werbeplakat von 1950: Im Obdach geduldet, in der Neu-Wohnung willkommen, im Eigenheim glücklich - natürlich durch Bausparen.
Zwei Eimailschilder aus den Fünfziger Jahren.
Treppe vom Törlensweg zur Bahnhofstrasse. Im Hintergrund eines der Bausparkassen-Gebäude. Leonberger Bausparkasse AG, Leonberg Aus dem Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964
"Der Heimsparer" war die Hauszeitschrift der LeoBau, hier zwei Ausgaben von 1964. 40 Jahre Wachstum Aus der Sonderbeilage der Leonberger Kriezeitung anlässlich des 40jährigen Bestehen des Bundeslands Baden-Württemberg im Jahr 1992.
Stand 2005. Der Name "Leonberger Bausparkasse" hat ausgedient, am Verwaltungsgebäude sind die Lettern des neuen Besitzers "Wüstenrot" befestigt. |
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Die Leonberger Schuhfabrik E. Schmalzriedt in der Bahnhofstrasse. Diese alte Reklamemarke vermittelt einen Eindruck von der Grösse des Unternehmens. Ganz rechts die Fabrikanten-Villa.
Noch stehen die Gebaude der Schuihfabrik fast unverändert. In dem niedrigen Bau war das Löwenbräustüble beheimatet, Keimzelle des Uhlenspiegel, später in der Maybachstrasse und heute nach Rutesheim emigriert. |
Grossformatiges Email-Werbeschild für Leonberger Schuhe. | |
Die Gässlensmühle im Glemstal war die Keimzelle der Firma Stohrer, nach deren Umzug siedelte sich hier die Firma Bammesberger an, um später ebenfalls in die Römerstrasse umzuziehen. Es folgte die Manfred Pfau oHG.
1984 |
An der Stätte der früheren Niederlassung der Firma (Bammesberger) ist nun die Schraubenfabrik Pfau, ein modern eingerichteter, neuzeitlicher Betrieb. Aus "Leonberg - ein Heimatbuch" von Eugen Wendel 1949
Etwa 1975
2000 | |
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Zwischen Güterbahnhof und Römerstrasse lag diese Baustoff- und Kohlenhandlung. 1960 zog in das Obergeschoss die Tanzschule Rainer Wagner ein. Unzählige Teenager schwangen hier bis in die späten 1970er Jahre mehr oder minder gekonnt das Tanzbein.
Um 1950: Firmenstand bei einer örtlichen Gewerbeausstellung. |
Dieser Lageplan verdeutlicht den damaligen Zustand: Die von oben kommende Römerstrasse mündet noch in die Bahnhofstrasse nahe der alten Viehverladerampe. Heute verläuft die Römerstrasse weiter südlich (auf dem Plan wäre das weiter oben). Die Bahnhofstrasse schwenkt heute nach links in die Römerstrasse. Etwa an Stelle der Viehverladerampe befindet sich jetzt der Leonberger Wertstoffhof. Die alten Firmengebäude von Häberle & Schäfer wurden abgetragen, um Platz für die Verbreiterung der Bahnhofstrasse zu schaffen.
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Direkt gegenüber den Bahngleisen auf dem Gelände der früheren Schweizermühle war ein Sägewerk entstanden. Dieses Foto vermittelt einen Eindruck aus den frühen 1930er-Jahren.
Die Gebäude des Sägewerks Anfang 1960. In dem Gebäude ganz links mit dem hellen Dach begann die Erfolgsgeschichte der LEO Kunststoffprofile®. Ganz rechts die frühere Baumaterialienhandlung Martin Schäfer & Co., heute OBI-Baumarkt.
Ansicht von 1984, der Sägebetrieb ist eingestellt, es folgt eine Holzhandlung. Heute finden wir auf diesem Gelände eine Aldi-Filiale.
Dem Verfall preisgegeben, durch Brandstiftung teilweise zerstört. |
Dampfsägewerk Fritz & Co. vermutlich 1934 aufgenommen, von der Bebauung der Gartenstadt ist noch nichts erkennbar.
Für den Antrieb der Sägegatter war eine Lokomobile, also eine fahrbare Dampfmaschine vorhanden, die hier jedoch fest installiert wurde.
Noch 1990 war das 125 PS starke Antriebsaggregat vorhanden.
1996 erwirbt Aldi das Gelände, die Trümmer werden beseitigt, leider gibt es für die historische Dampfmaschine keine Rettung. |
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Der Bahnhof Leonberg, rechts darüber das zwischen 1904 und 1906 entstandene Fabrikgebäude der Firma Stohrer. Zum Verladen ihrer schweren Maschinen verfügte sie über einen ganz rechts sichtbaren Schrägaufzug, etwa an der Stelle, wo heute die Treppe vom Bahnhof nach oben in die Poststrasse führt. Links über dem Bahnhof die Stohrer-Villa.
Eine 1939 ausgestellte Rechnung.
Das Firmenareal 1950.
Werkstrasse zwischen Montagehalle und mechanischer Werkstatt.
In der Stohrer-Chronik aus dem Jahr 1950 zum 75-jährigen Bestehen fanden wir ein Bild vom "Seilbahnwagen mit Schweineenthaarungsmaschine" auf dem Weg zum Leonberger Güterbahnhof.
Auf diesem alten Lageplan ist der Verlauf der Schienen der Stohrer-Seilbahn eindeutig zu erkennen. Von der Fabrik geht es direkt zum Güterschuppen der Bahn. Links oben ist die Stohrer-Villa eingezeichnet, unten der alte Leonberger Bahnhof, hier als Empfangsgebäude bezeichnet. Links davon die sogenannten Nebengebäude sind die WC-Anlage.
Etwa 25 Jahre später sind rund um die alten Gebäude neue Werkhallen entstanden. Rechts die Villa mit Park der Fabrikbesitzer. |
Eine alte Angebotsmappe über Schlachthaus-Einrichtungen.
Zufahrt zum Werksgelände im Frühjahr 1950. Die nachfolgende Firmenchronik stammt aus "Leonberg - ein Heimatbuch" von Eugen Wendel 1949: Interessant ist die Entwicklung der Firma Stohrer vom Kleinbetrieb zur Weltfirma. Sie spiegelt in ihrem Werden den Gang der wirtschaftlichen Ereignisse, deren Zeuge die noch lebende Generation ist. Fleiss und Sparsamkeit haben den Aufstieg ermöglicht. Es wurden wöchentlich 65 Stunden gearbeitet, täglich 11 Stunden, samstags 10. Bei dieser Arbeitszeit kam beispielsweise ein Arbeiter zu Fuss aus Rutesheim. Er war um sieben Uhr im Betrieb und marschierte nach elfstündiger Arbeit wieder eine Stunde nach Rutesheim zurück. Der Vertreter der Firma, Herr Bregenzer, fuhr mit der Post nach Mönsheim und marschierte nach Iptingen, Nussdorf, Eberdingen, Heimerdingen und über Höfingen zum Abend heim. [Anmerkung des Chronisten: Der beschriebene Weg des Herrn Bregenzer erscheint äusserst umständlich.] Als das neue Verkehrsmittel, das Wunder jener Tage, das Fahrrad aufkam, beantragte er bei der Firma ein Fahrrad. Da sagte Herr Messner: "Laufet Sie no und machen Sie so Ihre Geschäfte, i be au gloffa." und dabei bliebs, bis der Vertreter endlich bei Bechtle ein eigenes Fahrrad kaufte, das die Firma später übernahm. So wurde gerechnet und gespart. Man hat die Anhängezettel für die Frachtstücke aus abgelegtem Papier selbst gefertigt und von Hand geschrieben, gedruckte waren zu teuer. Mit solcher Sparsamkeit in allen Stücken konnte man mit billigen Preisen auf dem Weltmarkt konkurrieren.
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Gegenüber Stohrer waren in der Römerstrasse die Record Gummiwerke (rechts) und die Werkzeugmaschinenfabrik Bammesberger & Co (links) beheimatet. Die Record-Gummiwerke erzeugen sanitäre Gummiwaren [welch nette Umschreibung für französische Zipfel-Mützen] und Luftballone. Als "Leonberger Glücksballon" sind sie anlässlich des Solitude-Rennens in die weite Welt geflogen. Aus "Leonberg - ein Heimatbuch" von Eugen Wendel 1949 Record-Gummiwerke GmbH, Leonberg Aus dem Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964.
Ein Blick in die Fertigungshallen der Gummiwerke. Das traurige Ende: |
Ansicht in entgegen gesetzter Richtung: Links die Record-Gummiwerke, rechts Bammesberger & Co. Im Vordergrund die Poststrasse, oben die Römerstrasse. Werkzeugfabrik Bammesberger. Auf dem Distelfeld erstand ein modernes Fabrikgebäude, das Emil Bammesberger begründete und zur Blüte führte. Er hat auch das Gasthaus "Schwarzer Adler" zu einem Anziehungspunkt der Stadt gemacht. In der Fabrik werden Spezialwerkzeuge und Maschinen hergestellt.
Bei der Spurensuche sind wir auf diesen gegossenen Deckel für eine Fahrradklingel gestossen.
Bammesberger Flachschleifmaschine. | |
Diese Tankstelle an der Ecke Poststrasse/Benzstrasse gehört heute zum Möbelhaus Hofmeister. Dahinter das Gebäude der Firma Rehfus, Anlagenbau, die heute ihren Sitz in Höfingen hat.
Dieser Ford A steht ebenfalls an der Tankstelle, im Hintergrund sind Teile der Record-Gummiwerke zu erahnen. |
1966 ist Helmut Stiller der Besitzer. Sein Hobby sind Vorkriegsfahrzeuge, hier ein englischer Austin 7. Benzin und Diesel kosten 50 Pfennig, wie wir auf dem Preischild lesen können.
Ein BMW 326 wartet auf dem Hinterhof auf die Verjüngungskur. Die Gebäude dahinter gehören zur benachbarten Firma Rehfus. | |
Links in diesem Bild von 1964 sehen wir eine weitere Brillenfabrik in der Maybachstrasse: Röhm Optik, später mit dem Zusatz Optura. Rechts an der Einmündung zur Poststrasse hat die Kreissparkasse eine Zweigstelle. Die Gebäude zur Römerstrasse hin gehören zur Lebensmittelhandlung Plocher.
Mustermappe von 1954.
Ein Sortiment Sonnenbrillen, die Formenvielfalt hält sich noch in Grenzen.
Blick in die Maybachstrasse in den späten 1980ern. |
Eine Preisliste aus dem Jahr 1949.
Herrenbrille Modell "Solitude".
Kinderbrille "Gretl". | |
Eines der bekanntesten Unternehmen in Leonberg-Eltingen: Früher Gretsch & Co. heute unter GEZE bekannt.
Bau des Verwaltungsgebäudes 1964.
GEZE-Skibindungen sind seit der Olympiade 1936 weltbekannt. Aus Rentabilitätsgründen wurde die Fertigung aufgegeben. |
Die Abbildungen stammen aus den frühen 1960er-Jahren.
Fertigung von Skibindungen.
Etwa 1975. | |
Strumpffabrik Tauscher an der Daimlerstrasse, links die legendäre Tauscher-Villa mit Swimmingpool und verschiebbarer Glasfront zum Garten. Wie weiter unten erwähnt, ist das Gelände heute im Besitz von Bosch, die Villa dient mittlerweile als Mitarbeiter-Restaurant.
| Eine Zeitungsmeldung von 1955: Tauscher-Strümpfe unter eigenem Dach - DIE ZEIT, 08.12.1955 Nr. 49 | |
Süd-Ost-Ansicht der Ecke Daimlerstrasse/Poststrasse. Links im Bild MotoMeter, Hersteller von Fahrzeug-Instrumenten. Im Zuge der Firmenerweiterung wurde das gegenüber liegende Gelände der Strumpffabrik Tauscher übernommen und ein Teil der Daimlerstrasse von der Stadt Leonberg abgekauft, um ein zusammenhängendes Firmengelände zu erhalten. MotoMeter ging später an Bosch über, die Produktion wurde im Anschluss verlagert.
Ältere Produkte des Unternehmens.
Ansicht aus Nord-Ost: Vorn links Bothner, nach rechts hin MotoMeter.
Das selbe Areal aus nord-westlicher Ansicht einige Jahre später. Ganz links Bothner. Die Firma wurde später wesentlich vergrössert und hat sich auf die Beschichtung von Leichtmetallfelgen spezialisiert. Der Betrieb wurde von der Otto Fuchs KG übernommen, die unter anderem die legendären Fuchs-Felgen für Porsche herstellt. MotoMeter hat sich erkennbar vergrössert und ganz rechts in halber Höhe ist das Dach und der Park der ehemaligen Tauscher-Villa zu erkennen.
Ein Blick in die Fertigung bei MotoMeter.
| 1960 zog MotoMeter von Stuttgart in die Glemsstadt um Aus der Sonderbeilage der Leonberger Kriezeitung anlässlich des 40jährigen Bestehen des Bundeslands Baden-Württemberg im Jahr 1992. | |
| Ganz links: Seit 1963 befindet sich die METDRA Metall- und Drahtwarenfabrik GmbH in Leonberg-Eltingen in der Dieselstrasse. Hergestellt werden Metall- und Drahtwaren, unter anderem auch Aussenmöbel. In Bildmitte und rechts die Gebäude der Firma Eltinger Metallwaren. Das Fertigungsprogramm umfasste unter anderem Haushaltsutensilien. | |
Febronalin, ein Produkt von Dr. Wider Arzneimittel aus den 1950er Jahren.
Südfront zur Brennerstrasse.
So sieht es beim mechanisierten Pillendreher aus: Dragierkessel.
Noch ein Produkt des Arzneimittelherstellers. |
Neubau n der Brennerstrasse.
Aus der Luft gesehen. Dr. Wider & Co., Chemisch-pharmazeutische Erzeugnisse, Leonberg Die Betriebsräume befanden sich früher in der Stuttgarter Strasse. Im Laufe der Jahre übernahm man mietweise eine Anzahl von Räumen in der näheren und weiteren Umgebung, bis endlich im Jahren 1956 mit dem Bau des neuen Betriebsgebäudes in der Brennerstrasse begonnen werden konnte. Dies führte zu einer Erweiterung der Produktion, zu wesentlicher Vergrösserung des Kundenkreises im In- und Ausland und zu wichtigen neuen Geschäftsverbindungen. 16 Vertretungen mit Fabriklagern pflegen vor allem das Apotheken- und Drogeriegeschäft im ganzen Bundesgebiet und West-Berlin. Aus dem Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964. | |
![]() | Kreuzung Brennerstrasse/Poststrasse im Jahr 1964. Ganz oben links die Brillenfabrik Optura, darunter Dr. Wider Arzneimittel, rechts davon Getränke Artner, Kohlen Ziegler, die Tankstelle Florian Klimesch und darüber an der Poststrasse die Schlosserei Hermann Mörk. | |
An der Römerstrasse wechselt die in Nord-Süd-Richtung führende Strasse ihren Namen. Im oberen linken Bildteil sind die Nast-Firmengebäude an der Stohrerstrasse gelegen. Direkt an der Kreuzung steht das Schuhhaus Bayer. Aus der Hindenburgstrasse biegt gerade ein Bus der SSB in die Römerstrasse ein. Rechts oben ist die Gerhart-Hauptmann-Strasse zu sehen. | Eisenwaren Gottlob Nast. Das neue Fabrikgebäude ist herausgewachsen aus dem ehemaligen Handwerksbetrieb der Nagelschmiede in der Vorstadt. Gottlob Nast GmbH. Eisenwarenfabrik, Werkzeugbau. Feuerverzinkerei, Stohrerstrasse 45. Der Betrieb wurde eingestellt, die Firmengebäude abgetragen. Direkt an der Kreuzung Stohrerstrasse/Römerstrasse liegt das Schuhhaus Bayer.
Leider etwas abgeschnitten, die Firma Nast in den 1960er-Jahren. | |
| Drive-in gab es in Leonberg schon 1966: Der Autoschalter der Volksbank in der Römerstrasse. | |
| Opel Höschele an der Kreuzung Eltinger Strasse/Römerstrasse, hier steht jetzt die Römergalerie. Auto-Höschele oHG, Opelspezialbetrieb, Leonberg Aus dem Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964. | |
1932: Das Gipswerk Eppinger & Schüle an der Römerstrasse.
Dieser Ausschnitt aus einem alten Lageplan verdeutlicht, wie der Güterumschlag vonstatten ging, die Schmalspurgleise sind rot eingezeichnet. Der in der Karte als Rollbahn bezeichnete Feldbahnzug folgte beinahe bis an die Einmündung in die Bahnhofstrasse dem Verlauf der alten Römerstrasse, um dann in einem sanften Bogen nach links abzubiegen. Parallel zu den Bahngleisen gelangte der kleine Zug an eine westlich vom alten Bahnübergang gelegene Lagerhalle. Hier wurden die Gipsbahngleise zweispurig, damit die Lok die beladenen Waggons stehen lassen und ohne Wartezeit mit entladenen Wagen für die nächste Fuhre zurückkehren konnte. Eigens für das Gipswerk hatte die damalige Reichsbahn ein Verladegleis gebaut, das hier ebenfalls rot eingefärbt ist. |
Teile des Gips-Abbaugeländes zwischen Römerstrasse, Berliner Strasse und Leonberger Strasse (unten links) sind heute in den Stadtpark integriert. Leonberger Gipswerke, gegründet 1895. Den Familien Eppinger gelang es, durch Fleiss und Unternehmensgeist ein führendes Werk der Baustoffindustrie mit moderner Betriebsweise aufzubauen.
Der in Papiersäcke verpackte fertige Gips gelangte mit dieser Kleinbahn entlang der Römerstrasse zu einer eigenen Abladestelle entlang der Eisenbahnstrecke. Leider scheint es nur diese einzige Aufnahme von dem berühmten "Gipsbähnele" zu geben.
Das Areal des Gipswerks um 1957. | |
| Gasolin-Tankstelle und Auto Union/DKW-Vertretung Mitter an der Ecke Leonberger Strasse/Bismarckstrasse. | |
Die Eltinger Brauerei Kirchner. Das stattliche Brauereigebäude hätte ein besseres Schicksal verdient als die Abrissbirne. Aber einige Erinnerungsstücke haben überdauert.
Den Verfasser dieses Reims darf man wohl als Gerstensaft-Lyriker bzeichnen.
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Bierbrauerei Kirchner. Angesehenes Unternehmen, das mit der Qualität der Kirchner-Biere den Grossbrauereien standhalten konnte. Aus "Leonberg - ein Heimatbuch" von Eugen Wendel 1949
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VW-Staudt in den frühen 1950er-Jahren.
Unten in Bild sehen wir die Glemseckstrasse, den westlichen Teil der früheren Autobahn-Aus- und Einfahrt, die Autobahn in Richtung Engelbergtunnel sowie rechts Teile der Ramtel-Bebauung. Unten in Bildmitte ist der 1961 errichtete Neubau von VW-Staudt zu erkennen. Weiter oben sind weitere Neubauten zu sehen, die Alte Ramtelstrasse endet in unbefestigten Wegen. |
Der im Text unten genannte Wagenpflege-Neubau mit den zeittypischen bunten Fliesen und hochmodernen Sektionaltoren im Jahr 1955. Auto-Staudt, Heinrich Staudt und Söhne, Leonberg-Eltingen
Aus dem Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964. Der Betrieb wurde 2001 an die Firma Weeber verkauft. | |
BMW-Vertretung Scheck in der Alten Ramtelstrasse etwa 1972. Der Betrieb wurde unter dem neuen Besitzer Hohmann hier weitergeführt.
Gegenüber der Mietwerkstatt war die Firma Wankmüller beheimatet, Bosch-Dienst und Omnibus-Betrieb. Rechts davon die Anfänge von Rolladen-Frey. |
Ein Platz für Selberschrauber am Auto: Peter's Auto-Hobby-Mietwerkstatt in der Alten Ramtelstrasse. Auch VW-Busse wurden hier zu Camping-Mobilen ausgebaut.
Im Hintergrund das Gebäude der Pressluft Zentrale. Es ist heute in den Komplex der BMW-Vertretung Müller (früher Veyle) integriert, im Zuge neuer Strassenführung hat sich die Adresse in Berliner Strasse geändert. | |
Eine 1950 ausgestellte Rechnung der 1949 gegründeten Schuhfabrik Sauerwein OHG in Eltingen. Leider ist die Anschrift nicht angegeben. |
Ebenfalls ohne Anschrift ist dieser Beleg von 1939 der Max Wiedner, Fabrik chemisch technischer Produkte in Eltingen. | |
| Die Zweigstelle der Volksbank Leonberg in der Breslauer Strasse um 1970. | |
| Nachdem sich das Hotel Eiss 1951 als erstes in der Neuen Ramtelstrasse angesiedelt hatte, folgte kurze Zeit später die Glemstalgarage Willi Staudt. Wir sehen rechts die Neue Ramtelstrasse. Das Areal ist heute teilweise mit Wohnhäusern überbaut. Das Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964 weiss nur wenig hiervon zu berichten: Glemstalgarage Willi Staudt, Leonberg-Ramtel Wahrscheinlich wurde der damalige Chronist als lästiger Fragesteller mal kurz abgespeist. Als Vertreter der Marke mit dem Stern war man seinerzeit ja schliesslich auch nicht in der Not, Fahrzeuge verkaufen zu müssen, sondern man verteilte sie huldvoll unter den in Sachen Lieferfrist leidensfähigen Kaufwilligen. | |
Adolf Gramm Metallveredelung an der Neuen Ramtelstrasse. Der Betrieb wurde verkauft und abgewickelt, die Gebäude sind abgerissen. |
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Renommierte Industrie im Ramtel: LEWA Dosierpumpen, heute unter neuen Eignern, aber noch am alten Standort. | LEWA Herbert Ott KG, Leonberg Aus dem Buch "Heimat und Arbeit - Der Kreis Leonberg" von 1964 | |
In diesem Werk in der Otto-Hahn-Strasse wurden Wasserzähler hergestellt. Für absolut gleichmässigen Wasserdruck verfügt das Gebäude über einen eigenen Wasserturm.
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Andrae & Co. Eingangsseite und noch einige Gebäudeansichten.
Nach Verkauf des Unternehmens in den 1990er-Jahren wurde der Betriebssitz verlegt. | |
![]() | Das grosse Gebäude etwa in Bildmitte an der Böblinger Strasse war der Sitz von Wennberg Bucheinband. Es ist dem Octogon gewichen, die Buchbinderei ist nach Vaihingen/Enz umgezogen. | |
Ganz links sehen wir die Renninger Strasse, im Gebiet Niederhofen ist eifrige Bautätigkeit zu erkennen. Die Trennung zwischen Niederhofen und dem Hertich bildet die Glems, zu der die Hertichstrasse parallel geführt ist. Diagonal durch das Bild verläuft im unteren Bereich die von Karlsruhe kommende Autobahn. Noch ist vom künftigen Industriegebiet Hertich so gut wie nichts zu erkennen, bis auf die drei nahe der Renninger Strasse gelegenen Autofriedhöfe. Das übrige Gelände und die wenigen Gebäude werden landwirtschaftlich genutzt.
Die Fabrikhalle der LEO Kunststoffprofile® im Gewerbegebiet Hertich.
Hier sehen wir den westlichen Bereich des Hertich mit Südrandstrasse und der Autobahn Stuttgart-Karlsruhe.
Kreuzung Renninger Strasse/Südrandstrasse um 1995. |
Um 1957 wurde sie noch eifrig genutzt: Die Dreschhalle. Davor liegt hoch aufgetürmt das Stroh.
Auf DKW folgte Audi NSU, das Autohaus Mitter zog von der Leonberger Strasse ins Hertich um. Der Betrieb ging später nach Böblingen, hier folgte das Autohaus Lang, heute ist an dieser Stelle Weeber vertreten.
Der östliche Teil des Industriegebiets Hertich. Links die Bruckenbachstrasse, oben die Mollenbachstrasse und unten die Hertichstrasse. Die Glems bildet die natürlliche Grenze zum Gebiet Niederhofen. | |
Wenn Sie Anregungen, Korrekturen oder Ergänzungen zum Thema Leonberg und Eltingen haben, freuen wir uns auf Ihr email unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Auch Bildbeiträge sind natürlich jederzeit willkommen.
Der Chronist. | ||
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Teil 6 wird laufend ergänzt, bitte beachten Sie unsere Rubrik "Letzte Änderungen" auf der Startseite. Und besuchen Sie uns bald wieder. |
In Teil 7 haben wir einiges über die Entstehung der Autobahnen rund um Leonberg zusammengetragen. Begleiten Sie uns doch bitte. Hier geht es zu Teil 1. Hier geht es zu Teil 2. Hier geht es zu Teil 3. Hier geht es zu Teil 4. Hier geht es zu Teil 5. Hier geht es zu Teil 8. |
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