Startseite Veranstaltungen aktuell "Kulturpfingsten" in der Lahrensmühle 2012

"Kulturpfingsten" in der Lahrensmühle 2012

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Samstag 26. Mai 19.00

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"Krabat"

nach Otfried Preußler

Ein zeitloses Märchen für ERWACHSENE !
Krabat erlernt in der Schwarzen Mühle am Koselbruch beim Meister das Handwerk und auch "alles andere", die Schwarze Magie. Er knüpft tiefe Freundschaften, lernt Unterwerfung, Verrat, Verzweiflung, und die Liebe kennen. Dass die Teilhabe an der Macht auch ihren tödlichen Preis hat, erfährt er am Ende seines ersten Lehrjahres.

THEATER ImPuls zeigt das Werk mit neun Schauspielern in so schattenhaften wie poetischen Bildern, dramatisch und komödiantisch zugleich, in zeitgenössischer Inszenierung.

Mit: Franz Brandhuber, Simon Brüker, Lisa Erdmann, Urs Klebe, Matthias Lettner, Christina Matschoss, Clemens Nicol, Freidrich Spieser, David Thun.

Inszenierung: Andreas Wiedermann
Musik: Martin Schönberger
Licht: Peter Younes
Bühne: Udo Ebenbeck
Kostüm: Uta Lederer-Hensel

Eintritt 14 € (Pausenbewirtung im Eintrittspreis nicht enthalten)

Karten im Mühlenladen und an der Abendkasse
Keine Reservierungen, wir bitten um Verständnis

Veranstalter   Leonberg


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Freundschaft und Liebe

Theater ImPuls inszeniert Krabat nach Preußler

von Uli Scharrer (Straubinger Tagblatt 07.11.2011)

Krabat, der Waisenjunge, der in den Wirren des 30-jährigen Krieges nicht nur das Müllerhandwerk sondern auch die schwarze Zauberkunst lernt, ist eine alte sorbische Volkssage, die vor allem in der Fassung von Jugendbuchautor Otfried Preußler bekannt wurde. Regisseur Andreas Wiedermann inszenierte "Krabat" am Wochenende mit seinem Theater ImPuls auf der Bühne des Stadttheaters am Hagen und begeisterte das Publikum.

Die Mühle am Koselbruch muss mahlen! Dafür und für das Leben des Meisters muss jährlich ein Müllersbursche sein Leben lassen. Dank der Zauberei geht den Gesellen Vieles leicht von der Hand und zum Feiern bleibt Zeit. Die fröhlichen Stunden trösten aber nicht, wenn der Meister schikaniert oder intrigiert. Wiedermann vergleicht den Krabat-Stoff von 1971, "als die Welt revoltierte", nicht unbedingt "mit der Verführung der Macht" von damals, sondern mit der Welt von heute, in der so viel passiert, dass Menschen "keine Zeit bleibt erwachsen zu werden", sondern sie aus Träumen erwachen lässt, in eine Realität, der man sich stellen muss.

Feinheiten der Inszenierung können nur "Krabat"-Leser erkennen. Wer die Geschichte nicht kennt, dem erschliesst sich manches ein paar Szenen später. Wiedermann konzentriert sich bei seiner Inszenierung auf die Hauptperson Krabat und dessen Reifeprozess: Vom Jungen, der zaubern lernen will, um der Not zu entrinnen; zum Mann, der nicht Werkzeug des Bösen sein will: Erst (williges) Opfer, dann Mitmacher, wird er zum mutigen Aussteiger aus dem Schutz der Zauberei zu einem selbstbestimmten Leben.

Die Abhängigkeit des Schülers vom Meister zeichnen Friedrich Spieser als höchst wandelbarer Krabat und Clemens Nicol als verschlagener grausamer Meister mal feinsinnig, mal plakativ. Die Beziehung des Gevatters zum Meister, in der der schwarze Mühlenchef der Unterlegene ist, tritt bei der Impuls-Theater-Inszenierung in den Hintergrund. Zu Recht sitzen die fünf Musiker mit auf der Bühne. Mal mit Trommelwirbel, mal mit leisen Flötenklängen unterstreichen sie Bilder und Szenen, die dadurch wie ein Märchentraum wirken.

Viele Details aus der Preußler-Vorlage setzt das Theater ImPuls mit - typisch für Wiedermann - minimalistisch, dafür trefflich eingesetzten Requisiten um. Mit bemerkenswert professioneller Mimik und Körpersprache verwandeln sich Menschen in Raben, Ochsen oder Pferde, und wer verzaubert ist, reagiert auch so, als wäre er nicht er selbst. Wiedermann gelingt es, auf scheinbar simple Weise Dinge darzustellen, die nur mit Filmtechnik darstellbar scheinen.

Das Drei-Stunden-Stück lebt durch seine neun Schauspieler; bei denen viele mühelos in zwei oder drei Rollen schlüpfen. Überragende schauspielerische Leistungen lassen vergessen, dass hier ausser der Regie keine Profis am Werk sind. Neben Meister und Krabat zum Beispiel David Thun, der wandelbar in etliche Nebenrollen schlüpft, oder Franz Brandhuber, der hinterkünftig den scheinbar einfältigen Juro gibt.

Aber was ist das Schönste an Märchen? Das Ende. Mit Hilfe seiner wahren Freunde beweist Krabat die älteste Märchenweisheit, die immer noch die schönste ist: Liebe besiegt alles.


Sonntag 27. Mai 19.00

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"Asgard & Akkordeon"

Französische Chansons und Musettes

Wie wär’s mit einer kleinen Reise nach Paris? "Savoir vivre" vor Sacré Coeur, am Seine-Ufer oder auf dem weltberühmten Flohmarkt?

Die Chansonsängerin Asgard nimmt Ihre Gedanken mit in die Hauptstadt des beschwingten Lebensgefühls und verzaubert Sie mit ihrer Stimme und ihrem Akkordeon. Französische Chansons von Edith Piaf, Jacques Brel, Charles Trenet, Juliette Greco wechseln sich ab mit heitererer instrumentaler Musettemusik.

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Und erst am Schluss des Konzerts werden Sie feststellen, dass Sie sich gar nicht am Ufer der Seine, sondern "nur" in der Lahrensmühle am Glemsufer befinden.

Eintritt 12 € (Pausenbewirtung im Eintrittspreis nicht enthalten)

Karten im Mühlenladen und an der Abendkasse
Keine Reservierungen, wir bitten um Verständnis

Veranstalter  Leonberg


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Am Freitag verwandelte sich Lachen in ein kleines Paris

Die Sängerin "Asgard" hatte Chansons über die Liebe mitgebracht.

von Philip Sippel (Zürichsee-Zeitung 12.05.2007)

Wer kennt sie nicht, die Stadt der Liebe? Musikanten auf den Strassen und in der Metro, schönes Wetter und eine ungezwungene Atmosphäre; dazu ein Eiffelturm, Strassencafés und Kultur "en masse". Die Stadt der Liebenden hat es in sich, genauso wie die Lieder, die über Paris oder von Parisern selbst geschrieben werden. Mal wird über Zeiten des Glücklichseins sinniert, mal über zu zerbrechen drohende Beziehungen melancholisiert, oder einfach über die Liebe in der Vorstadt.

Sängerin Asgard präsentierte mit ihrer Stimme und Akkordeon die schönsten und vielleicht auch tragischsten Chansons der französischen Metropole. Die Lieder pendelten zwischen fröhlicher und melancholisch-herzzerreisender Stimmung hin und her. In ihren Ansagen gab sich Asgard träumerisch: "Über Paris gibt es einen Himmel, und unter diesem Himmel passiert so einiges", kündigt sie das Lied "Sous le ciel de Paris" an, welches auch Edith Piaf einmal interpretierte. Hier lag es nun am Publikum, einige melodische Passagen mitzusummen, und sie machten zum passenden Zeitpunkt "humhum". In diesem schönen Chanson geht es also darum, was unter dem Pariser Himmel alles passiert. Und wie könnte es anders sein, "Sous le ciel de Paris, marchent des amoureux, humhum". Edith Piaf war vor allem im zweiten Teil des Konzertes zu hören, denn nach rund einer Stunde entliess Asgard ihre Zuschauer und Zuhörer erstmal in eine Pause.

Mit Stimme und Akkordeon
Allein bewegte die Sängerin sich auf der Bühne; neben ihr ein Tisch, auf dem ein Blumenstrauss und eine brennende Kerze standen. Bei schönem Wetter hätte das Konzert eigentlich im Kulturpark beim Fasson-Theater durchgeführt werden sollen, doch der starke Wind verunmöglichte ein romantisches Beisammensein zwischen Bäumen und Natur. Die Sängerin liess es sich dennoch nicht nehmen, mit ihrem Akkordeon auch im Innern des Gebäudes, auf der "Bühne Fasson", eine romantische Stimmung hervorzuzaubern.

"Ne me quitte pas"
Wiederum wurde angesprochen, was allen in allen Beziehungen passieren kann. "Es geht um eine Liebe, die zu zerbrechen droht, und darum, dass einer den anderen darum bittet, nicht zu gehen", sprach Asgard, und nahm den französischen Titel schon vorweg: "Ne me quitte pas", von Jacques Brel. Auch Songs anderer Chansonniers wurden im Verlauf des Abends gespielt, wie jene des grossen Dichters und Schriftstellers George Brassens.

Wie Asgard erklärte, würden sich alle Chansons durchaus zum Tanzen eignen. Doch dieser Aufforderung wollte aus dem Publikum niemand nachkommen. So begnügte man sich damit, beinahe in Paris gewesen zu sein, oder zumindest gedanklich in die Stadt der Liebe gewandert zu sein. Oder man träumte der Liebe selbst nach und genoss einfach nur die romantische Atmosphäre.

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Samstag 26. Mai 18.00-20.00, Sonntag 27. Mai / Montag 28. Mai 10.00-20.00

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Drei Künstler der Gruppe "Neue Meister" zu Gast in der Lahrensmühle

In Zusammenarbeit mit der Gallery Irmgard Heyd präsentieren wir in der Lahrensmühle eine Ausstellung von bildschaffenden Künstlern.

Kunstwerke werden geschaffen, um Gedanken und Gefühlen, Eingebungen und visionärer Schau Ausdruck und Dauer zu verleihen. Dafür wählen die Künstler höchst unterschiedliche Ausdrucksweisen. Neben experimentell ausgerichteten Künstlern, die stets auf der Suche nach dem Neuen sind, gibt es auch solche, die sich an kunstgeschichtlichen Meisterleistungen orientieren. Daran erinnern gerade die Werke der Künstlergruppe "Neue Meister“, zu der Ines Scheppach, Michael Krähmer und Joachim Lehrer gehören. Alle Künstler sind der gegenständlichen Kunst verpflichtet, haben ähnliche Ziele und gehen ähnliche Wege, obgleich sich die Arbeiten formal und inhaltlich deutlich unterscheiden.

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Ines Scheppach wurde in Stuttgart geboren, besuchte von 1969-1971 die Freie Kunstschule Stuttgart und von 1971-1977 die Staatliche Kunstakademie Stuttgart bei den Professoren Peter Grau und Gottfried von Stockhausen. Seit 1975 hat sie  regelmäßige Ausstellungen im In- und Ausland.

Ihre Zeichnungen sind in Strich und Aussage so dicht, dass man sie nicht zu den Grafiken, sondern zu den Bildern rechnen muss. “Gezeichnete Bilder“ nennt denn auch die Künstlerin ihre Arbeiten. Lebenssituationen und damit verbundene Emotionen in vielfältigster Form, sind das Thema, mit dem sich ihre Bilder beschäftigen. Auch naturwissenschaftliche Phänomene, auch aus dem Mikrokosmos, sind die Mittel, mit denen sie ihre Gedanken umsetzt.


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In Ines Scheppachs Bildern finden sich überwiegend Menschen, wobei realistische Motive zum Phantastischen versponnen werden. So werden die Bilder zu Sinnbildern, Bilder die in die Tiefe gehen, die geheimnisvoll sind.

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Michael Krähmer wurde in Mönchengladbach geboren. Er studierte von 1978 bis 1983 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Bereits 1980 erhält er den Förderpreis der Künstlergilde Ulm. Andere Auszeichnungen folgten.

Er nennt seine Bilder zu Recht "Magische Welten“. Mit seiner einzigartigen Empfindsamkeit setzt er neue Maßstäbe in der Ästhetik von Landschaften.


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Auf den ersten Blick könnte man die Gemälde von Michael Krähmer für Landschaftsfotografien halten.Es handelt sich jedoch nicht um Abbilder sichtbarer Realität, sondern um Ausdruck geistig-seelischer Erlebnisse. Nicht der topografische Ort einer Landschaft ist von Bedeutung, sondern ihre Atmosphäre, ihre Ausstrahlung auf den Betrachter.

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Joachim Lehrer wurde in Reutlingen geboren. Nach einer kurzen Episode als Lkw-Fahrer und Ausbildung in der Elektrotechnik folgte 1976-1982 das Studium der Germanistik, Rhetorik, Kunstgeschichte. Seit 1983 ist er vollberuflich Maler und regelmässig an Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt.

Er schildert die Welt in hintergründigen Bildern, die in ihrer Aussage oft ein wenig melancholisch sind, nie mit Drohgebärden anklagend, häufig auch mit einem feinsinnigen Humor.


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Joachim Lehrers "Fortbewegungsmittel“ verharren in beinahe idyllischer Ruhe und Bewegungslosigkeit. Er spielt mit dem Gegensätzlichen sowohl im eigentlichen als auch im übergeordneten Sinne, indem er das Kleinod inmitten der Weite der Landschaft zeigt.

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Montag 28. Mai 18.00

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"Jazz und Lyrik in der Lahrensmühle"

Lauschprojekt  E.T.A. Hoffmann "Ignaz Denner"

mit den Sprechern Johannes Steck und Lutz Schäfer

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Musik von Torsten Krills frimfram collective:

Carsten Netz – Saxophon, Klarinette, Flöte
Jo Ambros – Gitarre
Uwe Lange – Bass
Torsten Krill – Schlagzeug, Percussion

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"Reality Music“ so bezeichnet der Schlagzeuger und Musikproduzent Torsten Krill  die Musik seiner Band "frimfram collective“, die an diesem Abend in der Lahrensmühle zu hören sein wird, eine abenteuerlustige Expedition durch einen Musik-Dschungel aus Jazz, Weltmusik und improvisierter Musik.

Eintritt 18 € / CWG-Mitglieder 16 (Pausenbewirtung im Eintrittspreis nicht enthalten)

Karten im Mühlenladen und an der Abendkasse
Keine Reservierungen, wir bitten um Verständnis


Veranstalter  Warmbronn