Startseite Veranstaltungen im Rückblick “Kulturpfingsten“ in der Lahrensmühle 2006

“Kulturpfingsten“ in der Lahrensmühle 2006

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Samstag - 3. Juni

"Knobas kleine Köstlichkeiten"

Despektierliches zum Thema Essen - Kabarett

Was das "Thema Nummer eins" im Leben eines Menschen ist, darüber gibt es viele Theorien. Und unzählige Antworten. Vielleicht sogar so viele, wie Zeitgenossen auf dieser schönen Erde unterwegs sind. Wer das neue Programm von "Knoba" (Matthias Knodel und Helmut Bachschuster) gesehen hat, der könnte freilich auch auf den Gedanken kommen, die Antwort sei völlig klar: Gut essen und gut trinken natürlich. (Nürtinger Zeitung, 27.01.2005).

Knodel und Bachschuster bieten in ihrem neuen Programm Erlesenes, Ersungenes, Erstunkenes und Erlogenes, aber auch Ergreifendes, kurz: Texte und Lieder rund ums Thema Essen, Trinken und Geniessen. Köstlich in jeder Beziehung!

Veranstalter Leonberg



Auch Alltägliches taugt für vergnügliche Abende

von Martina Zick und Gabriele Müller (Leonberger Kreiszeitung 06.06.2006)

Leonberg. Ein Ort wie gemacht für Kleinkunst: die Lahrensmühle mit ihrer jahrhundertealten Geschichte, ihrem Fachwerk und heimeligem Ambiente. Die Nähe zwischen Künstlern und Publikum ergibt sich da von selbst, nicht nur räumlich.

Davon hat sich am Wochenende beim Kulturpfingsten in der Lahrensmühle ein zahlreiches Publikum überzeugt. Bis auf den letzten Platz war der Raum am Samstagabend bei "Knobas kleine Köstlichkeiten" und am Sonntag bei “KästleMusik” besetzt.

"Knoba", das sind Matthias Knodel und Helmut Bachschuster. Die Köstlichkeiten, die sie dem Publikum servieren, beschränken sich nicht auf die mitgebrachten Spassgerichte – etwas das wörtlich genommene "Fingerfood" -, sondern das Kabarettistenduo wartet sinden, rezitierend, schauspielernd mit einem Ritt durch ganz unterschiedliche Bereiche all dessen auf, was mit Essen zu tun hat. Von allerlei Tieren über den menschlichen Bauch bis hin zum Vegetarier oder dem Abschnitt "Küche" im "Hausbuch für die Familie" ist nichts vor den beiden sicher. Meist sind die zwei von der Freude am Komischen getrieben, manchmal nachdenklich und immer mit Inbrunst bei der Sache. Knodel kann seine Augen so melancholisch-ironisch zusammenziehen, dass man nicht weiss, ob man lachen oder heulen soll. Gelegentlich bleibt ein Beitrag jedoch in der Luft hängen, etwa Christian Morgensterns Kindergedicht "Herr Löffel und Frau Gabel". Man weiss nicht so recht, was man damit anfangen soll. Auch die Künstler scheinen das zu merken, machen sie dann doch per Klingel darauf aufmerksam, dass geklatscht werden darf.

Besonders bei ihren Liedern aber sind die beiden spritzig und auch gesanglich überzeugend, Knodel zudem an diversen Instrumenten. Da gibt es eine wunderbar schnulzige, aber textlich witzige Ode an Apollonia – die sich als eine in ein Herz-Passepartout gefasste Henne entpuppt., die die beiden Sänger anhimmeln. Oder Christian Friedrich Daniel Schubarts Forellen-Lied, zu dem Knodel und Bachschuster leicht irrige Kopfbedeckungen tragen, zwei Plastikfische an einer Farbrolle tanzen und einen dritten markerweichend mitsingen lassen.

Bachschuster fällt mühelos in den jeweils passenden Dialekt. Sei es, dass er mit Gerhart Polt die Salmonellen tanzen lässt, sei es, dass er – herzergreifend – Karl Valentins Klagelied einer Wirtshaussemmel vorträgt und zwischendurch auch mal ins Sächsische wechselt. Er erweist sich auch als mimisches und schauspielerisches Talent. Ebenso komisch wie eindrucksvoll stellt er dies etwa unter Beweis, als er das Rezept "Truthahn mit Whisky" zum Besten gibt und in Kürze vom nüchternen zum hemmungslos betrunkenen Zeitgenossen wird. Kurz: trotz der gelegentlichen Hänger ein vergnüglicher Abend, der einem beim Anblick des eigenen Bauches oder eines traurig-labberigen Brötchens wohl manches Mal in Erinnerung kommen wird.


Sonntag - 4. Juni

"Heute abend: KästleMusik"

Mit Bettina Kästle wird das schwäbische Chanson zum Ereignis: Ihre Lieder aus dem auf den ersten Blick belanglosen Alltag treffen mit Selbstironie und Augenzwinkern den Nerv des Publikums. Sei es das Hoffen und Bangen auf die Wirkung des neuen Haarschnitts beim Frisör oder die vielfältigen Qualen des Kindes, das - ausgestattet mit roten Socken und Kniebundhose - mit zum Wandern muss.

Das scheinbar Banale wird aus dem Kästle`schen Blickwinkel interessant und komisch, alltägliche Situationen werden zu bemerkenswerten Begebenheiten. Charmant, geistreich und witzig führt die Künstlerin durch ihre Geschichten, die sie nebenbei mit Akkordeon, Gitarre und diversen Kleininstrumenten selbst begleitet. Text und Musik stammen ausschliesslich aus ihrer eigenen Feder.

Veranstalter Leonberg



Weltschmerz und Mühlenmücke

(Fortsetzung des Artikels von Martina Zick und Gabriele Müller)

Sie hat ja so recht mit allem, was sie sagt. Und obwohl Bettina Kästle treffsicher und schonungslos menschliche Schwächen offenbart, schluckt das Publikum diese Wahrheiten begierig und verlangt nach mehr. Es sind nicht die grossen Probleme dieser Welt, von denen die zierliche Frau mit den lurzen roten Haaren und der Jeanslatzhose erzählt. Ihre schwäbische Kästle-Musik handelt vielmehr von alltäglichen Begebenheiten, die jeder kennt, über die gewöhnlich aber keiner spricht. Es geht um die absurden Gedanken, die einem durch den Kopf schiessen, wenn man beim Zahnarzt sitzt. Oder um das hilflose Entsetzen über Passfotos, die zwar einen Menschen mit äusserlichen Ähnlichkeiten zeigen, aber dennoch nie die eigene Person. All das begleitet sie mal mit dem Akkordeon, das sie in drei verschiedenen Grössen besitzt, mal auf der Gitarre. Die Melodien sind schlicht und eingängig. Das ist gut so, denn anders könnte man nicht ihren selbst geschriebenen Texten lauschen, die es ordentlich in sich haben. Weil sie die Gefühle und Gedanken von den sie singt, nachdrücklich durch ihre Mimik unterstreicht, sind Missverständnisse ausgeschlossen.

Wohl jeder fühlt sich ertappt, wenn sie das Wechselbad der Gefühle beim Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiel schildert: das Aufgebrachtsein über die Ungerechtigkeit der Welt, wenn's keine Sechser gibt, die coole Überheblichkeit, wenn das Blatt sich wendet und die anderen das Nachsehen haben. Von wegen "ist doch nur ein Spiel". Besonders amüsiert sich das Publikum über ein schon älteres Lied, das an Aktualität jedoch nicht eingebüsst hat: "Oh, ich muss leiden, mir geht's so schlecht. Ich kämpf mit der Welt", jault Kästle voller Hingabe. Wieder Gelächter, kennen doch alle diesen selbstmitleidigen Weltschmerz - und wissen, dass es bei den anderen genauso ist.

Dass die Künstlerin den Dialog mit dem Publikum beherrscht, zeigt sie an diesem Abend auch ausserhalb des Programms. Weil sie zu Anfang witzelt, dass sie desto mehr trinken könnte, je länger der Applaus zwischen den einzelnen Nummern dauere, klatschen die Menschen jedes Mal herzhaft, wenn sie die Wasserflasche an die Lippen setzt. Irgendwann erzählt sie in einem Lied von einem ernüchternden Kinobesuch: Vom Film bekommt sie nichts mit, weil vor ihr ein Riese sitzt, der Sitznachbar Popcorn mampft und jemand erbärmlich nach Parfüm stinkt. Weit öffnet die in Grafenau lebende Musikerin beim Singen den Mund und eine Mühlenmücke fliegt geradewegs hinein.

Selbst das bringt Bettina Kästle nicht aus dem Konzept. Ein Gast spendiert ihr zum Herunterspülen einen Extrasprudel, und sie trinkt ihn, obwohl sie die gefährliche Wirkung der Kohlensäure kennt. Sogar das dezente Aufstossen bindet sie auf witzige Weise ein. Erst nach der schonungslos ehrlichen Zugabe "Ich will heim" lässt das begeisterte Publikum Bettina Kästle ziehen.


Sonntag / Montag - 4./5. Juni


4 Künstler stellten aus

Tatjana Seehoff arbeitet seit 1999 mit dem Werkstoff Filz. Angeregt von den alten textilen Künsten, begann sie einen eigenen gestalterischen Standpunkt zu suchen und schuf eigene Entwürfe in der Schmuckgestaltung und textilen Anwendung. Eigenes Atelier in Korntal. Leitung von Filz-Workshops.

Elisabeth Pongs ist davon fasziniert, Gesichter alter Menschen zu fotografieren. Sie fand über die Fotografie wieder zur Schriftstellerei und befasst sich seitdem vor allem mit Kurzprosa und Lyrik.

Falten in meinem gesicht
flusstäler in zerklüfteter landschaft
wer sehen kann und hören
dem erzählen sie meine geschichte


Die Goldschmiedemeisterin Dietke Kaja Garms entwirft und fertigt ihre hochwertigen Schmuckkollektionen in Silber, Gold und Platin mit Schmucksteinen und Perlen ausschließlich selbst. Parallel dazu ist eine Kautschukring-Kollektion mit farbenfrohen Glas- und echten Perlen, Schmucksteinen, Koralle etc. entstanden.

Jede Tasche, die Tobias Stolz nach eigenen Entwürfen oder nach Auftrag fertigt, hat ihren eigenen Sternennamen. Die Sternennamen stehen für die Einmaligkeit und Besonderheit seiner Kreationen - jede einzelne ist ein Lichtblick!



Lebensweisheit in der Scheune

von Susanne Müller-Baji (Leonberger Kreiszeitung 06.06.2006)

Leonberg. Ringe dürfen auch mal aus Kautschuk sein, Vasen aus Filz und Taschen nach Sternenbildern benannt. Das belegen drei Kunsthandwerker, die in der Lahrensmühle ausgestellt haben. Zudem zeigte Elisabeth Pongs in Fotos und Gedichten die Schönheit des Alters.

Glaubt man Tatjana Seehoff, Dietke Kaja Garms und Tobias Stolz, die zum Kulturpfingsten in der Scheune der Lahrensmühle ausgestellt haben, steht der Sommer jetzt vor der Tür: Auf der Ringkollektion der Gerlinger Goldschmiedin Dietke Kaja Garms blühten Glasblüten auf Kautschukgrund. Aluminiumperlen schimmerten in pastelligen Frühlingsfarben und verträumte Drahtgespinste erinnerten an Vogelnester. Und als der Himmel auch noch aufriss, strahlten sogar die rubine, Granate und Spinelle ihrer Schmuckstücke in allen Rottönen um die Wette.

Wilde Blüten trieb auch die Filzsucht der in Korntal ansässigen Filzkünstlerin Tatjana Yvonne Seehoff: Knallige Knospen aus australischer Merinowolle wanden sich in Ringform um Damenfinger, sprossen auf Handtaschen und tauchten als Blumenrabatten auf wunderschön versponnenen Schals auf. Für die gebürtige Dresdenerin ist Filz der ideale Werkstoff: "Wenn er richtig zu Ende gefilzt ist, ist er nahezu unverwüstlich", erzählt sie.

Tatjana Seehoff ist bereits zum zweiten Mal beim Kulturpfingsten dabei. Beim ersten Mal hatte sie auch Holzskulpturen vorgestellt, auf die sie wegen des aufwendigen Transportes dieses Mal jedoch verzichtete. Dafür hatte sie Wohnobjekt in gefilzter Vasenform dabei und zeigt sich am Sonntag auch optimistisch in puncto Besucherinteresse; "Heute morgen waren es wegen des Regens nicht ganz so viele, aber so langsam füllt sich's".

Tobias Stolz ist eigentlich gelernter Einzelhandelskaufmann. Nachdem er allerdings vergeblich nach einer schönen Herrentasche mit genügend Platz für einen Zeichenblock gesucht hatte, machte er sich vor einem Jahr selbst an die Fertigung von Ledertaschen. Mittlerweile verkauft er sie im eigenen Geschäft und benennt die Modelle nach Sternenbildern: "Kassiopeia" etwa hat eine eigentümliche Trapezform, "Vega" ist eine Herren-Klapptasche, das "Haar der Berenike" hat einen Streifen aus farblich abgesetztem Leder.

Bei all dem sommerlichen Sternenglanz, Edelsteingefunkel und Blütenzauber ging die Ausstellung von Elisabeth Pongs fast unter. Doch waren die Fotografien und Gedichte auf ihre Art ein besonderer Lichtblick: In einer Welt des allgemeinen Jugendwahns stellte sie das Alter als eine weise und würdevolle Zeit dar. In den angenehm ruhigen Fotografien der Stuttgarter Altenpflegerin wirken die Falten und Furchen wie die Höhenlinien einer lebensweisen Wanderkarte.

"Weiter als die Augen sehen, werd' ich eines Tages gehen" hat sich Elisabeth Pongs in den dazugehörigen Gedichten auch mit der Nähe des Todes befasst, der aber nichts weiter als ein Aufbruch zu einer weiteren Reise ist: "Ihr seht nur ein schwarzes Loch, doch ich kann nach drüben sehen".


Montag - 5. Juni

"Indira"

Das Trio Indira steht für feinste Instrumentalmusik, durchsetzt mit indischen Einflüssen

Mit weicher, klarer Stimme entlockt die aus Bombay stammende Sängerin und Tänzerin Fauzia Maria Beg ihren Tönen Geist und Seele. Frank Kroll ist ein Meister der leisen Töne. Auf dem Sopransaxophon schafft er zarteste Klangbilder, verwunschene Stimmungen und Landschaften. Faszinierend, wie Uwe Kühner seine Instrumente zum Leben erweckt. Vorwiegend eigene Kompositionen mit Gongs, Glocken, Becken, verschiedenen Holz- und Felltrommeln, Waterphone, Udu und zahlreichen Percussionsinstrumenten schaffen lyrische Stimmungen. Als Vierter im Bunde wirkt der Sprecher Johannes Beilharz mit. Er trägt neben einigen Wagner-Gedichten auch internationale Lyrik vor, die er selbst ins Deutsche übertragen hat.

Veranstalter Warmbronn



Eine besondere Mischung, die begeistert

von Gabriele Müller (Leonberger Kreiszeitung 07.06.2006)

Leonberg. Gedichte von Christian Wagner, gestimmte Buckelgongs und indische Tanzschritte – all das haben das Trio Indira und der Sprecher Johannes Beilharz am Montag beim letzten Kulturpfingsten-Termin in der ausverkauften Lahrensmühle vereint.

Ein bisschen exotisch ist die Atmosphäre, ein wenig jazzig und trotzdem urig. Die Sängerin und Tänzerin Fauzia Maria Beg ist indisch gewandet und hat ihren Platz neben der Schüttvorrichtung der Mühle, durch die einst das Korn rieselte. Heuer hört man nur die Glöckchen an ihren Fussgelenken. Links von ihr steht Frank Kroll und spielt Bassklarinette oder Sopransaxofon, an der Wand hat Uwe Kühner sein Schlagwerk aufgebaut, das mit einem gewöhnlichen Drum-Set nicht viel gemeinsam hat – viele internationale Geräuschemacher sind darunter. Kühner hat die Gruppe Indira 2003 gegründet und fast alle Stücke für das Trio komponiert.

Zum dritten Mal treten die Musiker gemeinsam mit dem Sprecher Johannes Beilharz auf. Er schafft die Verbindung zwischen dem schwäbischen Dichter Christian Wagner und der Gedankenwelt von Menschen aus Indien, Mexiko und Spanien. Die Lyrik von Rabindranath Tagore, Anuradha Majumdar, Octavio Paz, Sujata Bhatt und Federico Garcia Lorca hat er selbst übersetzt. Anfang und Schluss der Veranstaltung sind jedoch Christian-Wagner-Gedichten vorbehalten. Eines davon heisst "Wiederverkörperung" und passt erstaunlich gut zum hinduistischen Glauben an die Wiedergeburt. Es gehört zum eher mystischen Beginn des Abends und folgt auf eine traditionelle indische Invokation, die verschiedene Gottheiten preist. Zunächst nimmt man eher unbewusst das dunkle Vibrieren von Krolls Bassklarinette wahr, darüber farbige Klangwolken und die Stimme von Fauzia Maria Beg. Irgendwann wird es rhythmisch, und die Buckelgongs beginnen einen Dialog mit Stimme und Klarinette.

Verblüffende Effekte zaubert Uwe Kühner mit seinem "Waterphone", dessen mit Wasser gefüllter Hohlkörper Töne erzeugt, die an Walgesänge erinnern. "Ocean" heisst das Stück, zu dem Beg auf einer Tonkrugtrommel den Rhythmus schlägt. Beilharz webt Worte von Anuradha Majumdar mit ein. Nach diesem Abtauchen in philosophische Tiefen ist die vitale und jazzige "Samba" ein besonderer Genuss. Ein Schlagzeug-Feuerwerk, furioser Scat von Beg und Krolls Sopransaxofon holen den brasilianische Karneval in die Lahrensmühle.

Gemeinsam stimmen Kühner und Beg zweistimmige Silben-Percussion an, irgendwann mischt sich wieder die Tonkrugtrommel dazu. Jetzt bekommen die faszinierten Zuschauer echten "Kathaktanz" zu sehen, das ist der klassische Tanzstil Nordindiens, den Fauzia Maria Beg schon als kleines Mädchen gelernt und 1989 nach Deutschland mitgebracht hat. Später stellt sie einen Pfau dar, zum gleichnamigen Stück von Kroll. Beilharz liest dazu ein Gedicht von Sujata Bhatt. Auf Hindi singt Beg zum Schluss von der Vorfreude auf das Treffen mit ihrem Geliebten, und das Publikum kann nicht genug bekommen: Für die Zugabe packt Kühner noch eine afrikanische Schlitztrommel und Röhrenglocken aus, und Beilharz steuerte "Duft und Töne" von Christian Wagner bei.