Startseite Veranstaltungen im Rückblick "Kulturpfingsten" in der Lahrensmühle 2015

"Kulturpfingsten" in der Lahrensmühle 2015

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Kulturpfingsten 2015


Samstag 23. Mai


"Die Flauberzöte" - konzertante Komik


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Herr Weber, Herr Schostok und Herr Klemperer bringen die "unsterbliche Oper" des grossen Meisters Mozart auf die Bühne: die Zauberflöte. Das ganze Brimborium um die Botschaft der Menschenliebe, Freundschaft und Vergebung, der Aufblick zum "besseren Land", ist ein unendliches Eldorado zur Interpretation möglicher Möglichkeiten von Ausdeutung und Sinn.

Hier beginnt für das Duo Weber und Schostok der Weg von der Zauberflöte durch das Labyrinth zur Flauberzöte. Das Problem ist nur, dass Weber und Schostok zwei absolut verschiede Wege aus tiefster Überzeugung für den absolut richtigen halten. Zuschauer, die die beiden kennen erahnen: Herr Weber bringt mit seiner Begriffsstutzigkeit und Sturheit seinen Kollegen Herrn Schostok, immer lässig, charmant und guter Dinge, den Kenner sämtlicher Techniken und das nicht nur auf der Bühne, fast an den Rand des Wahnsinns und auch Klemperer wird auf Standhaftigkeit und Duldsamkeit geprüft. Die ganze Inszenierung kommt ins Schleudern und plötzlich, und ohne es zu ahnen haben die beiden auf der Bühne das selbe Problem wie Tamino und Papageno in der Oper … Himmelkreuzdonnerwetternochmal!

Zwei Stunden pures Vergnügen mit Arno Schostok, Thomas Weber und Alexander Reuter, gnadenlos unterhaltsame Unterhaltung und hochkarätig komische Komik und die himmlisch musikalische Musik Mozarts. Die Flauberzöte ist die Einfachheit der höchsten Reife, in den Sphären der Engel am schlecht gestimmten Klavier.

Veranstalter   Leonberg


Irrwitzig: „Die Flauberzöte“ im Bindhof

Von Susanne Eckstein (Südwestpresse 12.09.2011)

Was hätte Mozart wohl dazu gesagt? "Kapier´ich nicht", seufzte wohl mancher. KABIriNETT heißt auch die "Probierbühne" von Thomas Weber in Grosshöchberg im Schwäbischen Wald. Der Name ist Programm: Es geht nicht um läuternde Bildung, sondern um improvisiertes Spiel und anregende Unterhaltung; so auch mit Webers "Flauberzöte", die nun im Bindhof zum Auftakt des VRM-Programms aufgeführt wurde (Veranstaltungsring). ...

Triumphe feierte an diesem Abend nicht Mozarts Musik, sondern das atemberaubende Spiel der beiden Protagonisten Weber und Schostok, die sich als heftig konkurrierende Möchtegern-Regisseure an einer Neu-Inszenierung der "Zauberflöte" abarbeiten. ...

Die "Zauberflöte" steht in der Tradition der Wiener Kasperle-Oper des 18. Jahrhunderts. So gesehen geht KABIriNETT zurück zu den Wurzeln – vielleicht sogar im Sinne Mozarts.


Sonntag 24. Mai


"Die schwarze Spinne" - Erzähltheater

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Eine Geschichte wie geschaffen für den Schauspieler Stefan Viering: "Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf. Grauenhaft, schaurig, schrecklich schön!

Unterstützt von Viktor Oswald's virtuosem Akkordeonspiel lebt Viering sich im Darstellen der Charaktere und der Eigenart des Landlebens zwischen Hexerei und Gläubigkeit theatralisch aus, zieht mit einer Mischung aus Spiel und Erzählung sein Publikum in den Bann der uralten Sage aus dem Emmental.

Dort soll es sich zugetragen haben, dass ein Pakt mit dem Teufel nicht eingehalten wurde, was grässliche Bestrafungen nach sich gezogen hat. Lang tobt der Kampf zwischen Gut und Böse im lieblichen Emmental, bis ….

Lassen Sie sich überraschen und verzaubern.

Veranstalter  Leonberg





Schauer des Grauens kriechen hinunter

Von Gabriele Metsger (Leonberger Kreiszeitung 26.05.2015)

Leonberg Die Suche nach dem Sündenbock und deren schreckliche Folgen: Der Schauspieler Stefan Viering und der Musiker Viktor Oswald setzen beim Kulturpfingsten in der Lahrensmühle eindrucksvoll "Die schwarze Spinne" in Szene.

Schon möglich, dass der eine oder andere Besucher der zweiten Abendveranstaltung des Kulturpfingsten in der Lahrensmühle bei der Rückkehr nach Hause die Ecken seiner Wohnung ein wenig gründlicher inspiziert hat. Denn die Vorstellung, die der Schauspieler Stefan Viering zusammen mit dem Akkordeonisten Viktor Oswald in der Alten Müle gegeben hatte, war ziemlich eindrucksvoll. "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf hatte Viering rezitiert. Aber wie!

Man könnte ja meinen, dass eine Novelle, die ein Theologe 1843 in der Schweiz geschrieben hat, mit der Wirklichkeit heute nicht mehr besonders viel zu tun hat. Die dörflichen Strukturen damals und die Gottesfürchtigkeit der Menschen scheinen wie aus einer anderen Welt.

Trotzdem ist es erschreckend, wie sehr sich offenbar viele grundlegende Verhaltensweisen der Menschen kaum geändert haben. Es gibt Mächtige, die Abhängige aus purer Gemeinheit heraus schikanieren - wie der Ritter Hans von Stoffeln, der die Bauern in der Novelle dazu zwingt, innerhalb eines Monats einen Schattengang aus 100 riesigen Buchen zu pflanzen. Mit Bäumen, die ausgegraben und über eine lange Strecke transportiert werden müssen. Eine Aufgabe, die unter normalen Umständen schlicht nicht zu schaffen ist.

Und es gibt überall Gruppen von Menschen, die froh sind, wenn einer die unangenehme Aufgabe übernimmt, Lösungen zu finden. Keiner legt dann Wert darauf, die genaueren Umstände zu kennen, unter welchen Bedingungen das dann funktioniert. Hauptsache, es klappt.

So will in der Geschichte keiner wissen, was genau die Aussenseiterin Christine mit dem Teufel vereinbart hat. Erst, als alles schiefzugehen droht, sind sich alle einig, dass sie es ja schon immer gewusst haben. Und verbünden sich schnell gegen den gemeinsamen Sündenbock. Die Menschen denken, sie könnten den Satan überlisten. Die Folgen sind für alle grauenvoll.

Stefan Viering, der unter anderem am Badischen Staatstheater in Karlsruhe spielt, beim Theater Lindenhof in Melchingen mitwirkte und Oberspielleiter beim Landesstheater Tübingen war, macht die Welt des Jeremias Gotthelf lebendig.

Zusammen mit dem Akkordeonisten Viktor Oswald, der schon als Theatermusiker am Landestheater Tübingen und im Theaterhaus Stuttgart zu hören war und unter anderem das 1. Orchester des HC Renningen leitet.

Beide Akteure tragen schwarze Hosen, bestickte Samtwesten und flache Hüte, was die Zuschauer unwillkürlich in die Vergangenheit zurückversetzt.

Ansonsten genügen als Requisiten ein Holztisch, ein Stuhl, ein Hocker und ein Kruzifix an der Wand, um genau jene bedrückende Atmosphäre zu schaffen, die immer wieder Schauer des Grauens den Rücken hinunterkriechen lässt.

Stefan Viering erzählt nicht nur mit Ruhe und grosser bildgewaltiger Ausdruckskraft. Er bewegt sich auch im Raum. Wiegt seinen Hut in den Armen, als wär's der Täufling, um den es geht, mimt bei Dialogen beide Beteiligte mit passender Körpersprache und wechselndem Tonfall.

Wirklich dramatisch ist der Moment, in dem Viering den Priester verkörpert, der sich dem Teufel mit dem Kruzifix entgegenstellt, um das ungetaufte Kind zu retten, das der Leibhaftige rauben will.

Viktor Oswald lässt sein Akkordeon nicht immer sprechen. Aber er setzt dessen Klänge gezielt ein. Vom einfachen Volkslied "Alle Vöglein sind schon da" über den "fröhlichen Landmann", Passagen aus Edvard Griegs "Peer Gynt" und der "Valse sentimentale" von Peter Tschaikowsky streut er Zitate aus der Musikliteratur an den passenden Stellen ein. Darüber hinaus lässt er sein Instrument kreischen, schnaufen, grummeln und dröhnen und trägt so dazu bei, die ohnehin gespannte und schaurige Stimmung noch gruseliger zu machen.

Viel Applaus gibt es von den Anwesenden in der Mühle. Man hätte sie den beiden Künstlern in deutlich grösserer Zahl gewünscht.


23. - 25. Mai


Eine Künstlerin zu Gast in der Lahrensmühle

Veranstalter

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Hildrizhausen



Eintritt frei


Gemeinsam mit der Gallery Irmgard Heyd präsentierten wir in der Lahrensmühle eine Ausstellung von und mit Renate Leidner

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Renate Leidner wurde 1953 in Heidenheim geboren. Nach ihrer Ausbildung an der europäischen Kunstakademie in Trier, der Bad Reichenhaller Akademie und bei namhaften Künstlern in Stuttgart und Ludwigsburg lebt und arbeitet sie heute freischaffend in Vaihingen / Enz.

Inhaltlich steht der Mensch im Mittelpunkt ihres Schaffens, den sie in kraftvollen, überaus lebendigen und ausdrucksdichten Bildern darstellt. Das meist groß gewählte Format unterstützt diese Wirkung.

Moderne Stillleben, Blumen und Landschaftsmotive werden abstrahiert dargestellt. Auch hier hat die farbliche Gestaltung stets Vorrang, die ein Spektrum von kräftigen bis hin zu erdigen, gedeckten Tönen bedient.

Skulpturen sind vorwiegend figürlich, meist auf sehr schmale Grundformen reduzierte menschliche Figuren in kleinen und lebensgroßen Plastiken. Die künstlerische Absicht ist ihren Werken klar erkennbar und bedarf keiner gestelzten Interpretation.




Orient und Okzident - Erotik und Bäuerliches

Von Barbara Voss-Winkler (Leonberger Kreiszeitung 18.05.2015)

Leonberg Die in Vaihingen/Enz lebende Künstlerin Renate Leidner zeigt am kommenden Pfingstwochenende in der Lahrensmühle Gemälde mit Menschen und Natur in vollkommener Harmonie.

Man möchte ihnen Namen geben. Lisa der Braunen vielleicht, die so müde im Gras unweit der zarten Pusteblumen liegt. Milka der Violetten. Auch eine Kuh mit grünlichem und pinkfarbenem Gesicht hat Renate Leidner gemalt und eine ziemlich erschrocken dreinschauende in Türkisgrün. Landlust lässt grüssen. Zusammengehängt ergeben die samtäugigen Schönen eine nette, quadratisch-praktische Herde. Die hängt neuerdings in der Lahrensmühle, in die am kommenden Wochenende im Rahmen von Kulturpfingsten wieder drei Abendveranstaltungen und die Ausstellung der "Gallery Irmgard Heyd" locken.

Renate Leidner, 1953 in Heidenheim geboren, ist freischaffende Künstlerin. Ihre Liebe zum Landleben, zu Kühen, Gockeln, Pusteblumen, kommt nicht von ungefähr: Vor einigen Jahren hat sie ihr Atelier in den einstigen Ställen eines alten Bauernhofs in Kleinglattbach (bei Vaihingen/Enz) eingerichtet. Wo früher Schwarzbunte rahmweisse Milch produzierten, lässt Renate Leidner jetzt ihrer Farbenlust freien Lauf. Mit Aquarell und Öl hat sie, die gelernte Einzelhandelskauffrau, vor Jahrzehnten angefangen, intensiver zu malen. Beim Acryl ist sie hängengeblieben und nutzt fast nur noch dieses Medium für ihre Bilder. "Ich arbeite sehr schnell, da kommt Acryl mir einfach entgegen", sagt sie.

Schon immer hat Renate Leidner gern mit den Händen gearbeitet, gemalt und genäht. Sie hat drei Kinder grossgezogen, an der europäischen Kunstakademie in Trier, der Bad Reichenhaller Akademie und in zahlreichen Sommerkursen ihr Handwerk gelernt. "Ein halbes Jahr lang habe ich in Öl nur Totenschädel gemalt", sagt die Künstlerin dazu. Dass sie zeichnen kann, zeigen ihre abstrahierten Menschen- und die naturalistischen Tierbilder gleichermaßen. Auch wenn die Gesichter der Menschen oft nur in grosszügigen Farbflächen angedeutet sind, spricht viel aus der Körpersprache und den Gruppierungen, in denen sich die Menschen zusammentun. Gemeinsam ist all ihren Arbeiten, dass sic nicht irritieren oder aufwühlen, vielmehr eine friedvolle, idyllische, gefällige Harmonic ausstrahlen.

Zwar zeigt die Künstlerin auch einige Männer, etwa das Musikertrio, das in einer karibischen Bar aufspielen könnte, die beiden Trommler oder zwei kraftvoll tanzende Männer in Pluderhosen. Aber "Frauen sind reizvoller zu malen", findet sic - und tatsächlich kann die Künstlerin in ihren Frauengestalten auch ihre Lust an schönen Stoffen und Strukturen ausleben: Häufig unterlegt sic die Kleider ihrer Frauenfiguren mit ornamentalen, hauchdünnen Papieren, die sie unter oder über der Farbe aufbringt, sodass die Kleider tatsächlich "stofflich" wirken.

Berauschenden Farbexplosionen mit grosser Fernwirkung in häufig fast anti-naturalistischen Farben, vor allem in leuchtenden Rot- und Pinktönen, stellt die stilsichere Malerin Bilder und Serien gegenüber, die in sanften, erdigen Tönen gehalten sind. Viel Raum lässt Leidner aber auch immer Weiss und Grau. Ein paar dezent erotische Bilder und Stadtlandschaften ergänzen die Schau. Und einige Gipsskulpturen, zumeist von einander zugeneigten Paaren oder Menschengruppen, allesamt schmale, armlose Figuren, in denen das Menschsein zurn überzeitlichen, allen gemeinsamen Kern verdichtet scheint.

Der Westen und der Osten stehen sich in der Lahrensmühle gegenüber, zeigen ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede, und das Band der Erotik, der Musik und des ländlichen Lebens verbindet die Kulturen zumindest hier ganz unkompliziert. Ohne Krawall, Krieg und Verzweiflung, wenngleich auch nur drei Tage lang.
Zu sehen sind Renate Leidners Bilder und Skulpturen am Pfingstsamstag von 18 bis 20 Uhr, am Pfingstsonntag und -montag von 10 bis 20 Uhr.


Montag 25. Mai


"Nico Bleutge trifft East Drive"

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Lyrik und Jazz in der Lahrensmühle

"Wo ist die Wirklichkeit in den Worten? / Kaum blitzt sie auf, ist sie weg", hat der polnische Dichter Czeslaw Milosz einmal bemerkt. Der Schriftsteller Nico Bleutge (Christian-Wagner-Preisträger 2014) wird an diesem Abend eigene Gedichte mit den Versen anderer Dichter zu einer lyrischen Tonspur mischen. Die Suche nach den Augenblicksimpulsen der Poesie führt einmal quer über den europäischen Kontinent, von Tadeusz Różewicz bis zu Marcel Beyer. So entstehen Echos und Antworten auf die musikalischen Grenzgänge von "East Drive".

Osteuropäische Wurzeln, internationale Musikausbildung, als Solisten und Bandmusiker im In- und Ausland gefragt - die drei Musiker von "East Drive" (Bodek Janke – Schlagzeug, Percussion, Vitaliy Zolotov – Gitarre, Philipp Bardenberg – E-Bass) sind in ihrer Wahlheimat "Weltmusik" zu Hause und jonglieren virtuos mit verschiedenen Bällen: Moderner Jazz, Polka, nordindische klassische Musik, wehmütige russische Melodien, lateinamerikanische Intermezzi, aber auch Funk, verzerrte E-Gitarre und vor allem: Groove. East Drive - das sind drei neugierige Weltenbummler, die selbstbewusst und genussvoll musikalische Grenzen überschreiten.

Nico Bleutge ist 1972 in München geboren und studierte Germanistik, Rhetorik und Philosophie in Tübingen. Er arbeitet als Lyriker, Essayist und Literaturkritiker für verschiedene Zeitungen. Seine Gedichte wurden in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Bereits 2003 hat Nico Bleutge den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis gewonnen, er war 2004 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg, und hat neben weiteren Preisen 2012 den Erich-Fried-Preis und 2014 den Christian-Wagner-Preis erhalten.

East Drive:

Vitaliy Zolotov ist Gewinner des Publikumspreises beim 42. Montreux Jazz Festival. Der in der Ukraine geborene Gitarrist, dem dieser Preis unter seltenem, rhythmischen Applaus und Standing Ovations verliehen wurde ist eine Ausnahmeerscheinung auf jeder Bühne. Von deutschen Journalisten wird er wegen seiner dynamischen und sympathischen Art bereits mit Till Brönner verglichen. Berühmte Musikerpersönlichkeiten wie Dee Dee Bridgewater, Sara Gazarek und Roland Peil (Die Fantastischen Vier) luden ihn bereits in ihre Bands ein. Als Komponist schreibt Zolotov hitverdächtige Musik, die laut Presse "packend ist, groovt, swingt und geliebt wird".

Philipp Bardenberg ist ein europaweit gefragter Musiker und Produzent. Er tourte und produzierte Alben u.a. mit Clueso, Vanilla Ninja, Tom Gäbel und John Sutherland. Sowohl im Rock / Pop als auch Jazzbereich bewandert, werden seine Kompositionen und Spielkünste regelmäßig für Fernsehsendungen und Filme gebraucht (u.a. DSDS, Top of the Pops, Beste Freunde, Schillerstraße). Energetisch starkes und zugleich einfühlsames Spiel am E-Bass zeichnen diesen Weltklassemusiker aus.

Bodek Janke wird von der internationalen Presse seit Jahren als "feinsinnig", "durchweg unverwechselbar" und als "Meister der vielen Dialekte" gefeiert. Durch seinen sechsjährigen Aufenthalt und ein Master-Studium in New York City, liest sich seine Liste der Spielorte mittlerweile wie ein "Best-Of" internationaler Venues: Carnegie Hall, Iridium, 55 Bar, The Knitting Factory (NYC), The Kennedy Center (DC), Schloss Elmau, Moers Jazz Festival, Neue Staatsoper Moskau, Philharmonien in Köln und Warschau, Theaterhaus Stuttgart, Bimhuis Amsterdam, Porgy & Bess Wien. Nachdem er 2008 mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde, gewann er 2010 die "4th International Bucharest Jazz Competition" sowie den Solistenpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises. "Janke gehört wirklich zu den Guten", so die Jazzpages. Renommierte Ensembles wie die Bigbands des WDR, HR und NDR laden ihn mittlerweile regelmäßig als Gast zu Konzerten und Produktionen ein.

Veranstalter  Warmbronn e.V.